Neues Video: Heaven Video Review

26 10 2016

Uiii, ich probiere mal wieder was neues! Ich habe ein kurzes Video-Review aufgenommen und hoffe, dass es euch gefällt:

 



CSI: Unsolved (Other Ocean/Ubisoft, Nintendo DS, 2010)

27 11 2012

Die CSI-Spiele auf dem PC sind nicht nur dank Entwickler Telltale den Genrefreunden wohlbekannt, wenn auch nicht unbedingt geliebt. Dass es aber auch drei CSI-Spiele für den Nintendo DS gibt, gerät oft in Vergessenheit. Während der erste DS-Titel noch eine Umsetzung des zweiten PC-Abenteuers Dark Motives war, waren die nachfolgenden Titel CSI: Tödliche Absichten – Die geheimen Fälle und CSI: Ungelöste Fälle eigens für das Handheld entwickelt worden.

Der Neue

CSI: Ungelöste Fälle basiert auf der neunten Staffel der zu Grunde liegenden Serie, in welcher Gil Grissom das Labor verlassen hat und dieses nun von Catherine Willows geleitet wird. Man selbst übernimmt, wie in den Spielen üblich, die Rolle eines neuen CSI-Ermittlers, der mit jeweils einem der bekannten TV-Kollegen seine ersten 5 Fälle erlebt. Diese sind wie die TV-Fälle voneinander unabhängig und bauen nicht aufeinander auf.

Ermittlungen

Der Aufbau der Fälle ist immer gleich. Nach einem Introvideo werdet ihr an den Tatort geschickt, um dort alle Indizien einzusammeln. Das passiert durch einfaches Abfahren des Screens mit dem Stylus. Wenn etwas genauer untersucht werden kann, wird ein entsprechendes Icon angezeigt. Bei manchen Hotspots kommt dann ein Werkzeug wie eine Pinzette, ein Wattestäbchen, Fingerabdruckpulver und so weiter zum Einsatz, um den Beweis zu sichern. Jeweils drei Werkzeuge bietet das Spiel dem Spieler an und man muss sich für das passende entscheiden. Je nach Werkzeug darf der Spieler dieses auch selbst anwenden. Den Fotoapparat muss man scharf stellen, die Pinzette vorsichtig bedienen und das Fingerabdruckpulver zunächst mit dem Stylus auftragen und dann das überschüssige Pulver durch Pusten in das DS-Mikrofon wieder entfernen. Für das Benutzen lichtempfindlicher Werkzeuge muss der DS zunächst gegen das Licht und dann an einen dunklen Fleck gehalten werden (vor allem ersteres könnte in manchen Situationen schwierig sein).

Labor und Verhör

Hat man alle Beweise eingesammelt, reist man über eine Karte von Las Vegas zurück in das Labor. Dort kann man den Gerichtsmediziner besuchen und die Leiche inspizieren, die Beweise untersuchen oder bei Captain Brass verdächtige Personen zum Verhör laden. Doch zuerst sollte man in das Labor, wo die ganzen eingesammelten Beweise analysiert werden müssen. Das passiert in verschiedenen sehr simplen Minigames, die erst im Laufe des Spiels im Schwierigkeitsgrad leicht ansteigen und somit mehr wie eine Beschäftigungstherapie wirken. Anschließend konfrontiert man mit diesen Funden im Verhör die Verdächtigen. Hier gilt es ähnlich wie in Phoenix Wright, auf die Aussagen der Personen zu reagieren und das entsprechende Indiz zu präsentieren, wenn Unstimmigkeiten auftreten. Im weiteren Verlauf des Falles werden weitere Orte untersucht, Personen verhört und Beweise analysiert, am grundsätzlichen Ablauf ändert sich dabei nichts mehr. Anders als am PC ist es auch nicht so, dass man parallel mehrere Orte untersuchen kann, das Spiel ist 100% linear. Ist der Fall gelöst, erhält man von der Chefin persönlich seine Beurteilung, die abhängig von eurer Gründlichkeit am Tatort, euren Verhör-Fähigkeiten und dem richtigen Einsatz der Werkzeuge ist.

Technik

Grafisch haben sich die Entwickler keine Beine ausgerissen, die Figuren wurden recht comichaft umgesetzt, die Umgebungen zweckmäßig und einfach gehalten. Das kommt letztendlich dem Spieler beim Untersuchen der Tatorte entgegen, wenn es nicht so viele Details hat. DS-typisch ist, dass das Spiel keine Sprachausgabe hatt, und kann ihm eigentlich nicht angekreidet werden kann. Schlecht umgesetzt ist die Kartenfunktion. Warum der Umkleideraum der Sängerin in einem ganz anderen Stadtteil angezeigt wird als die Bühne, auf der sie auftritt, das bleibt wohl ein Geheimnis der Entwickler. Hier kommt der Verdacht auf, dass man sparen und keine weiteren Hintergrundbilder für die Karte erstellen wollte.

Fazit

Die aktuelle DS-Versoftung der CSI-Lizenz ist ähnlich der PC-Fassung deutlich auf den Casual-TV-Kunden zugeschnitten worden, nicht auf den Adventure-Nerd. Tatsächlich fällt es schwer, CSI: Ungelöste Fälle als Adventure einzuordnen, passender wäre die Klassifizierung als interaktiver Roman mit einfachen Minispieleinlagen oder Ähnliches. Die Fälle selbst sind gut geschrieben und sollten jeden Fan der TV-Serie zufrieden stellen.

Ich hatte im Vorfeld nicht unbedingt viel Gutes über die DS-Versoftungen von CSI gehört, allerdings war mir auch klar, dass das bei dieser Lizenz nicht unbedingt etwas zu bedeuten hat. Schließlich gibt es viele Gamer, die diese Mainstream-Serie grundsätzlich ablehnen. Da ich aber die PC-Spiele immer recht gern gespielt hatte und sehr günstig an das englische DS-Modul kommen konnte, habe ich es einfach mal gewagt – und nicht bereut! Spielerisch ist das Gebotene sehr, sehr dünn, nur die Verhöre fand ich diesbezüglich einigermaßen interessant. Trotzdem hat mich das Spiel über die fünf Fälle hinweg gut unterhalten, was einfach daran liegt, dass diese selbst interessant genug waren um mich bei der Stange zu halten. Adventurefans brauchen das Spiel sicher nicht, CSI-Anhänger können aber durchaus einen Blick wagen! 5/10

Text Copyright: Axel Kothe

Jetzt bei Amazon kaufen: CSI Unsolved (Nintendo DS)



Metal Dead (Walk Thru Walls Studios, PC, 2012)

24 04 2012

Zombies, harte Gitarren-Musik und klassisches Adventure – was kommt da einem in den Sinn? The Rockin‘ Dead natürlich, das deutsche 2,5D Adventure das bitcomposer Games Anfang letzten Jahres auf den Markt gebracht hat. Doch das ist nicht das einzige klassische Adventure welches einem zu diesen Stichworten in den Sinn kommen könnte. Das Indie-Studio Walk Thru Walls Studios konterte nämlich im Januar dieses Jahres mit ihrer eigenen Interpretation: Metal Dead!

Es ist nun fast einen Monat her, dass die Toten auferstanden sind und die Metalheads Malcolm und Ronnie sich in ihrer Wohnung verbunkert und die Zeit damit verbracht haben Metal zu hören und Dosenbohnen zu essen – doch nun werden die Vorräte knapp und die beiden sind gezwungen die Wohnung zu verlassen. Doch statt die Flucht anzutreten steuert Ronnie das Auto genau dorthin, wo auch die Zombies alle darauf zu laufen – das MediGeniTech-Gebäude. Die Fahrt endet abrupt mit einem Crash genau vor dem Haupteingang des Hauses – Ronnie überlebt den Unfall leider nicht. Umzingelt von Zombies bleibt Malcolm nichts anderes übrig selbst auch im MediGeniTech-Gebäude Unterschlupf zu suchen…

Dort trifft Malcolm nicht nur auf vereinzelte Zombies, sondern auch einige andere Überlebende die mit allen Kräften versuchen die Zombieherde abzuwehren. Schon bald bekommt Malcolm eine Aufgabe: Erkunde das Gebäude, finde Aufzugskarten die im Zugang zu weiteren Stockwerken (Cafeteria, Pflanzenlabor, Konferenzräume, Penthouse usw.) gewähren und finde einen Weg, dass alle Überlebenden mit dem Helikopter auf dem Dach fliehen können.

Dabei bedient sich das Spiel ganz klassischer Third Person Adventure – Mechaniken. Die Bedienung orientiert sich an den Sierra-VGA-Adventures: Per rechtem Mausklick schaltet man durch Hand- (Nehmen/Benutzen), Mund- (Reden), Fuß- (Laufen/Treten) und Augensymbol (Anschauen). Alternativ kann man die Symbole auch direkt im automatisch eingeblendeten Menü am oberen Bildschirmrand auswählen. Dort findet man auch einen Rucksack, der als Inventar herhalten muss, sowie die Spielstandverwaltung und die Optionen. Die Rätsel sind in der Regel Itembasiert, die teilweise auch im Inventar erst miteinander kombiniert werden müssen. Zwei kleinere Denkaufgaben gibt es zusätzlich aber auch. Gespräche laufen in Multiple-Choice-Form ab, wobei man aber keine falschen Antworten geben kann – diese dienen eher zur Belustigung.

Ein wenig moderne findet man allerdings auch in diesem Spiel, und zwar in Form eines eingebauten Hilfesystems – und zwar in Form von Ronnies Kopf! Ohne jetzt zu verraten wie es dazu kommt, aber Malcolm schleppt den zombifizierten Kopf seines besten Freundes mit sich herum und kann ihn nach Tipps fragen, wenn er mal wieder nicht weiter weiß… Wobei es sich fast schon alleine wegen der Dialoge lohnen dürfte diese Funktion zu nutzen, auch wenn der nächste Schritt klar ist. Allerdings wegen der Spoilergefahr vielleicht doch lieber erst bei einem zweiten Spieldurchgang. Und als zweites modernes Element hat das Spiel ein Achievement-System eingebaut, wobei manche im normalen Spielverlauf freigeschaltet werden, andere durch optionale Aktionen.

Metal Dead (Walk Thru Walls Studios, PC, 2012)Metal Dead (Walk Thru Walls Studios, PC, 2012)Metal Dead (Walk Thru Walls Studios, PC, 2012)Metal Dead (Walk Thru Walls Studios, PC, 2012)
Metal Dead (Walk Thru Walls Studios, PC, 2012)Metal Dead (Walk Thru Walls Studios, PC, 2012)Metal Dead (Walk Thru Walls Studios, PC, 2012)Metal Dead (Walk Thru Walls Studios, PC, 2012)
Metal Dead (Walk Thru Walls Studios, PC, 2012)Metal Dead (Walk Thru Walls Studios, PC, 2012)Metal Dead (Walk Thru Walls Studios, PC, 2012)Metal Dead (Walk Thru Walls Studios, PC, 2012)
Metal Dead (Walk Thru Walls Studios, PC, 2012)Metal Dead (Walk Thru Walls Studios, PC, 2012)Metal Dead (Walk Thru Walls Studios, PC, 2012)Metal Dead (Walk Thru Walls Studios, PC, 2012)

Das Spiel basiert wie die Spiele von Wadjet Eye Games auf der AGS-Engine von Chris Jones. Die Auflösung liegt bei 800×600 Bildpunkten und ist an sich recht einfach gehalten. Trotzdem erkennt man eine Menge an liebevollen Details und die Grafik ist rundum stimmig. Dazu bietet das Spiel einige nette Animationen und viel, viel Blut… Sprachausgabe haben sich die Entwickler gespart, hier muss noch selbst gelesen werden. Die Musik erinnert ebenfalls an früher, so in Richtung Adlib-Midi-Gedudel. Das mag sich heutzutage fürchterlich anhören, aber tatsächlich passt es hervorragend zur Grafik und der restlichen Präsentation des Spiels. Die wirkt so aus einem Guss und ist in diesem Rahmen absolut toll gelungen.

Metal Dead ist kein langes Spiel: In 4-5 Stunden Spielzeit hat man alle einem zugänglichen Stockwerke und Räumlichkeiten der MediGeniTech erkundet und den Abspann bewundert. Dafür sind diese 4-5 Stunden vollgepackt mit Popkultur-Referenzen, spaßigen Zombiebegegnungen, vielen witzigen und tollen Charakteren, hervorragenden Dialogen, einer interessanten Story, vielen Details und einfach ganz, ganz viel Witz und Liebe. Ob der deutsche Dr.-Frankenstein-Verschnitt, der „französische“-Koch oder der Kriegsveteran-jetzt-Cop, das Basteln einer Bombe oder die Dialoge mit Ronnies Zombie-Kopf. Einfach großartig! Für nur 5 Dollar habe ich hier ein kleines Adventure-Highlight erhalten und hoffe, dass wir noch viel, viel mehr von diesen Entwickler spielen dürfen. Grandios! 9/10

Kaufen kann man das Spiel als Download bei den auf der Homepage angegebenen Diensten oder im Adventureshop.

Text Copyright: Axel Kothe / dervideospieler.de
Bilder Copyright: Walk Thru Walls Studios



Man Boy vs. Doctor Sock (Ben Chandler, PC, 2008)

25 03 2012

Und noch ein alter Beitrag von mir, der geschrieben aber nie veröffentlicht wurde (und das schon seit 2 Jahren…. wollte damals Screenshots machen aber das hatte irgendwie nicht geklappt… egal)

Teil 4 meiner Beitragsreihe über die Freeware-Adventures von Ben Chandler. Heute: Man Boy vs. Doctor Sock. Dieses Spiel wurde im Rahmen des „One Room one Week“ Wettbewerbs im AGS-Forum entworfen. Hier übernimmt man die Rolle des Titelhelden, der eigentlich gerade eine Auszeichnung als „Grooviest Hero in the World Ever“ vom Bürgermeister erhalten soll, als er vom bösen Dr. Sock in eine andere Dimension entführt wird. Aber statt auf dessen Forderung einzugehen und sich dem Bösewicht anzuschließen versucht Man Boy einen eigenen Ausweg aus dieser Dimension zu finden.

Das Spiel unterschiedet sich im Vergleich zu den bisher von mir getesteten Adventures von Ben durch die für ein Adventure ungewöhnliche Steuerung und Perspektive. Es wird in flacher Seitenansicht präsentiert, wie es bei klassischen 2D-Jump’n Runs der Fall war. Und gesteuert wird nicht mit der Maus, sondern mit den Cursortasten zum nach recht und links laufen und der Leertaste zum Benutzen/Untersuchen von Objekten oder zum Reden mit anderen Charakteren.

Fazit: Durch die sehr beschränkten Aktionsmöglichkeiten wird das Spiel fast noch einfacher (und kürzer) als die anderen Spiele von Ben, so dass insgesamt doch sehr wenig Gameplay über bleibt. Für mich der bisher uninteressanteste Titel von Ben. Kann man spielen, muss man aber nicht.



Sunrise – The Game (TML Studios / aerosoft, PC, 2008)

18 09 2010

Vor drei, vier Jahren sah es so aus, als könnten Adventures aus ihrer Nische ausbrechen und immer bessere Verkaufszahlen erreichen. Das brachte viele Studios, die bisher nichts mit Adventures am Hut hatten, dazu, sich mit diesem Genre zu befassen und eigene Adventures zu entwickeln. Eines dieser Studios war TML, welche zuvor nur irgendwelche Zug-/U-Bahnsimulatoren und co. entwickelt hatten. Zusammen mit ihrem Publishingpartner aerosoft brachten sie so schließlich Anfang 2008 mit Sunrise – The Game ihr erstes (und auch einziges) Adventure auf den deutschen Markt.

Lesen »



Alter Ego (bitcomposer Games/Future Games, PC, 2010)

16 09 2010

Zusammen mit Runaway läutete Black Mirror eine Renaissance des Adventuregenres ein. Seitdem hat der Entwickler von Black Mirror, Future Games, einen besonderen Ruf bei den Adventurefans. Bzw. hatte, denn mit jeder Neuerscheinung wurden die Hoffnungen der Fans, einen würdigen Nachfolger zu Black Mirror zu erhalten, ein ums andere mal nicht erfüllt. Die Spiele waren zwar alles weitgehend kompetent designte Adventures, aber eben kein weiterer Meilenstein und teilweise mit merkwürdigen Designentscheidungen. Zuletzt ruhten alle Hoffnungen auf Alter Ego, welches stilistisch und von der Atmosphäre her deutlich an BM erinnern soll.

Lesen »



Full Pipe ( Pipe Studio / 1C Company / Daedalic Entertainment, PC, 2010)

15 09 2010

Ende letzten Jahres konnte Daedalic mit der deutschen Retail-Veröffentlichung von Machinarium einen echten Überraschungserfolg verbuchen. Das Spiel verkaufte sich trotz des im Vergleich zur Downloadversion deutlich höheren Preises sehr gut. Zurecht, wie ich finde (und man hier nachlesen kann), denn nicht nur die Aufmachung der Veröffentlichung war sehr liebevoll, sondern vor allem auch das Spiel selbst konnte voll und ganz überzeugen. Offensichtlich wollte man dieses Konzept in diesem Jahr ein weiteres Mal versuchen und man begab sich auf die Suche nach geeigneten Spielen. Die Wahl fiel schließlich auf das russische Full Pipe vom Pipe Studio, welches bereits seit einiger Zeit im Netz als Downloadversion erhältlich ist.

Lesen »



Jade Rousseau – Die Geheimen Evangelien. Episode 1: Schatten über Sant‘ Antonio (Deck 13 / Phenomedia, PC, 2010)

14 09 2010

Deck 13 ist sehr fleißig. Neben dem bereits fertiggestellten, aber wegen der Insolvenz des Publishers HMH noch nicht erschienenen Fullprice-Adventures Haunted sowie dem etwas kürzeren Black Sails haben die Jungs aus Frankfurt noch ein weiteres Adventure in diesem Jahr zur Marktreife gebracht: Jade Rousseau – Die Geheimen Evangelien. Naja, diese Aussage muss ich dann doch gleich wieder ein wenig einschränken. Erstens handelt es sich beim vorliegenden Teil um die erste von sechs Episoden des Spiels, welche im halbjährlichen Abstand erscheinen sollen – als Download und auch als Boxversion für 10€. Und zweitens ist Adventure vielleicht nicht das ganz richtige Wort. Eher eine Mischung aus Adventure Light und Wimmelbildspiel, also ein echtes Casualgame. Vom Hersteller auch als „Interaktiver Fortsetzungsroman“ mit Wimmelbild-, Rätsel- und Adventurelementen bezeichnet.

Lesen »



Shoot, I got Abducted (Ben Chandler, PC, 2008)

17 04 2010

Teil 3 meiner Beitragsreihe über die Freeware-Adventures von Ben Chandler. Heute: Shoot, I got Abducted. Dieses mal ist es Bob Cornhusk, den der Spieler durch ein UFO steuern darf, auf das er gebeamt wurde. Ähnlich dem bereits besprochenen Awakener handelt es sich bei Shoot um einen ziemlich klassischen Vertreter des Genres, und erstreckt sich wieder einmal nur über einen einzigen (scrollenden) Raum.

Ebenfalls wie der Awakener ist Shoot ein ziemlich einfaches, und auch sehr kurzes Spiel. Grafisch müssen hier etwas Abstriche gemacht werden, man merkt, dass es sich um eines der frühen Spiele von Ben handelt (sein zweites) und es auch nur in sehr kurzer Zeit entstanden ist (3 Tage!). Dafür passt aber der Humor und auch am Gameplay gibt es meiner Ansicht nach nichts auszusetzen.

Fazit: Spielenswert

Info und Download: Adventure Game Studio

Shoot, I got Abducted (Ben Chandler, PC, 2008)Shoot, I got Abducted (Ben Chandler, PC, 2008)Shoot, I got Abducted (Ben Chandler, PC, 2008)Shoot, I got Abducted (Ben Chandler, PC, 2008)


Awakener (Ben Chandler, PC, 2009)

14 04 2010

Vor ein paar Tagen habe ich hier im Blog ! von Ben Chandler vorgestellt, das mir vor allem durch das außergewöhnliche Design gefallen hat. Awakener ist ein weiteres, sehr kurzes Freeware-Adventure von Ben, welches dieses mal aber einen sehr viel traditionelleren Eindruck hinterlässt, ohne dabei weniger charmant zu sein (oder weniger Spaß zu machen). Es ist die Geschichte des kleinen Jungen Fadi, der ein Abenteurer sein möchte und in allem ein solches Abenteuer sieht. Heute: Den schlafenden Mann wecken, der vor der Taverne seiner Tante schläft und einfach nicht aufwachen will.

Während ! eine optisch eher Triste Sache war, glänzt Awakener mit einer sehr liebevoll gepixelten, farbenprächtigen Kulisse (Es gibt nur einen einzigen Raum, in dem das ganze „Abenteuer“ stattfindet) und gelungen Animationen. Dazu logische (wenn auch sehr einfache) Rätsel, eine ordentliche Portion Humor, liebenswerte Charaktere und eine gute Steuerung, und fertig ist ein weiteres gelungenes Adventure für die Mittagspause.

Somit lautet auch hier mein Fazit: Spielenswert.

Info und Download: Adventure Game Studio

Awakener (Ben Chandler, PC, 2009)Awakener (Ben Chandler, PC, 2009)Awakener (Ben Chandler, PC, 2009)Awakener (Ben Chandler, PC, 2009)