Gespielt, gesehen, gelesen (07.04. – 14.04.12)

17 04 2012

Eine weitere Ereignisarme Woche lässt mich überlegen, ob ich das nicht lieber alle 2 Wochen machen soll… anyway, here we go:

Gespielt:

Captain Morgane (PC) – Nachdem der öde Anfang vorbei ist wird es langsam besser. An die große Schrift und die ständige Klickerei habe ich mich inzwischen gewohnt, dafür fallen mir jetzt die miserablen Gesprächsanimationen auf (erst wird die Animation abgespielt, DANN kommt der dazugehörige Satz. Außerdem bewegen die Charaktere ihre Münder ständig – egal wer spricht….). Dafür gefällt mir der Humor, die Grafik ist sehr fein und die englische Sprachausgabe ist auch gut (im Gegensatz zur deutschen, zum Glück kann man das im Spiel auswählen).

Trials HD (Xbox 360 Live Arcade) – Kurz vor dem Release des Nachfolgers musste ich das hier nochmals starten. Immer noch ein geniales Game, das immer wieder zu erneuten Bestzeit-Jagden anspornt.

Gesehen:

The Lord of the Rings – The Fellowship of the Ring (Blu-Ray) – Extended Edition: Das letzte mal direkt nach dem Release der Extended Edition gesehen. Einfach nur episch!

The Lord of the Rings – The Two Towers (Blu-Ray) – Extended Edition: Bisher nur die Kinofassung gesehen gehabt, obwohl die Extended DVD seit dem Release im Regal steht… so kanns gehen. Doch jetzt endlich nachgeholt. Jetzt noch Teil 3…

Gelesen:

Sleeping Lady – Fast schon peinlich, aber immer noch mitten drin, immer ein paar Seiten pro Tag….

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Sleeping Lady, Herr der Ringe Extended Editions, Xbox Live Arcade 3-Pack incl. Trials HD, Limbo und Splosion Man, Captain Morgane



Gespielt, gesehen, gelesen (31.03.-07.04.12)

10 04 2012

Und schon werde ich wieder nachlässig mit meinen Updates. Tstststs! Aber tatsächlich habe ich im Vergleich auch kaum etwas konsumiert in der letzten Woche…

Gespielt:

Waveform, PC: Kann mich immer noch sehr motivieren, die späteren Levels werden auch durchaus anspruchsvoll wenn man ordentliche Scores erreichen will. Tolles Spiel!

Gesehen:

Vergebung (DC), Blu-Ray: Der Abschluss der Millenium-Trilogie hat mir wieder deutlich besser gefallen. Spannender Abschluss der Storyline von Teil 2. 7/10

The Mentalist, US-TV: Die Schreiberlinge sollten den Red John – Mist mal endlich beenden, es nervt eigentlich schon seit der zweiten Staffel… ansonsten sehr unterhaltsam.

Rebecca, Musical: Als Live-Musical passt es mal wieder nicht so recht in die Rubrik, zudem ists auch noch ein Nachtrag von letzter Woche… Das Musical im Stuttgarter Palladium Theater hat mir ausgesprochen gut gefallen. Es hat viele schöne Lieder, ein tolles Bühnenbild, wenig nervige Tanzszenen und eine durchaus spannende Story. Es fängt es behäbig an, hintenraus wirds aber immer interessanter.

Gelesen:

Sleeping Lady, Sue Henry: Wieder nur ein paar Seiten weitergekommen…

Das war es schon für diese Woche.

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Sleeping Lady, Millenium Trilogie Director’s Cut, Rebecca Cast-CD, Rebecca Live Gesamtaufnahme



Gespielt, gesehen, gelesen (24.03.-31.03.12)

31 03 2012

Es ist wieder Zeit für den wöchentlichen Rückblick:

Gespielt:

Waveform, PC – Ein neues Indiespiel auf Steam mit einer sehr simplen Grundidee das einfach unwahrscheinlich viel Spaß macht. Manipuliere durch Mausbewegungen eine Sinusartige Welle so, dass du alle farbigen Punkte einsammelst und Hindernissen ausweichst. Dazu noch ein paar Bonusitems, zusätzliche Spielelemente wie Spiegel, schwarze Löchern und unterschiedliche Farben… toll einfach, einfach toll…

Tidalis, PC – Puzzle-Geschicklichkeitspiel auf Steam. Vielleicht ne Stunde gespielt, soweit recht spaßig.

Captain Morgane, PC – Point’n’Click-Adventurem, der Nachfolger (oder eigentlich ein Prequel) von So Blonde. Bisher nur den ersten Abschnitt gespielt, der wohl das Tutorial darstellt. Nervig ist die viel zu große Schrift, die wohl der Parallelentwicklung auf PC und Konsolen geschuldet ist, genauso wie die ständig erforderlichen Klicks nach jedem Satz und der allgemein gemächliche Spielablauf. Zur Story und allem anderen kann ich jetzt noch keinerlei Angaben machen, da gab es schlicht und ergreifend bisher nichts.

Gesehen:

Up in the Air, Blu-Ray – George Clooney in der Rolle eines ständig herumreisenden Geschäftsmanns der das Flugzeug als sein zuhause ansieht und zwischenmenschliche Beziehungen als unnötigen Ballast ansieht. Sein Größter Traum: Endlich seine 10 Millionen Flugmeilen zusammensparen… Bis 2 Frauen in sein Leben treten die sein Leben und seine Ansichten kräftig umkrempeln. 7/10

Gelesen:

Sleeping Lady, Sue Henry – Es wird langsam spannend, auch wenn ich noch nicht arg viel weiter bin…

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Sleeping Lady, Up in the Air, Tidalis, Captain Morgane



Appaloosa (USA, 2008) [BLU-RAY]

25 03 2012

Hab beim durchschauen meiner Blogbeiträge noch diesen unveröffentlichten Beitrag vom letzten Jahr gefunden… Wäre ja schade um die ganze Arbeit, deswegen jetzt schnell noch publiziert…

Western-Woche Tag 7, Film 10: Eigentlich wollte ich als letzten Film ja The Three Burials of Melquiades Estrada anschauen, allerdings war ich mir dann doch etwas unsicher, als gleich in der Anfangssequenz ein moderner Jeep durch das Bild fuhr, ob er sie richtig in die Woche passte. Deswegen schnell ausgemacht und stattdessen Appaloosa in die Playstation 3 geschoben, der passt auf jeden Fall. Und Three Burials kommt dann eben ein anderes Mal dran…

Virgil Cole (Ed Harris, nebenbei auch noch Regisseur, Produzent und Co-Drehbuchautor) und Everett Hitch (Viggo Mortensen) sind zwei befreundete Revolverhelden, welche im Städtchen Appaloosa gegen Bares für Ordnung sorgen sollen. Das klappt auch weitgehend, nur Mörder Randall Briggs (Jeremy Irons), der in einem Farmhaus vor der Stadt haust, macht Probleme. Eine weitere Komplikation in Form der unbekannten, geldlosen, hübschen jungen Allison French (René Zellweger), welche Virgil den Kopf verdreht, macht die Sache nicht gerade einfacher. Wer ist die Dame, was ist ihre Agenda? Und wird die Freundschaft von Virgil und Everett unter dieser neuen Konstellation leiden?

In den meisten anderen Western, die ich der Woche gesehen hatte, waren die Helden ja selten echte Strahlemänner ohne Fehler. Das ist auch Virgil nicht, aber im Gegensatz zu den anderen Filmen auch kein echter Anti-Held. Virgil ist ungebildet, teils übermäßig brutal und manchmal etwas merkwürdig, aber letztendlich klar auf der Seite des Gesetztes, auf der Seite der Guten. Ed Harris versteht es meisterlich diesen Charakter den Zuschauern näher zu bringen. Das gilt allerdings auch für die anderen beiden Herren im Cast, Viggo Mortensen, als wortkarger Everett, der seinen Freund und Boss genau versteht und weiß, wann und was er sagen kann und muss, sowie Jeremy Irons als reicher und kaltblütiger Bösewicht, welcher keine Angst und vor allem kein Respekt vor dem Gesetz hat…

Die schauspielerischen Leistungen der drei sind letztendlich auch der Punkt, der den Film sehenswert macht. Die Geschichte selbst gibt mir relativ wenig, die Action ist nicht besonders und der ganze Film etwas langatmig. Tatsächlich hatte ich den Film auch schon fast wieder komplett vergessen nur einen Monat nachdem ich ihn gesehen habe. Das kann natürlich auch daran liegen, dass es der zehnte Western in einer Woche war, und ich nicht mehr richtig aufnahmefähig. Deswegen fällt es mir auch schwer ein echtes, abschließendes Urteil zu fällen und verzichte lieber auf eine Wertung. Müsste ich eine geben, dann stünde hier jetzt eine 6/10, für die Leistungen des Casts.

Text Copyright: Axel Kothe

Jetzt bei Amazon kaufen: Blu-Ray (englisch), DVD, Original Movie Soundtrack



Gespielt, gesehen, gelesen (17.03.-24.03.2012)

25 03 2012

Wahnsinn, wie schnell so eine Woche vergeht. Hier mein Rückblick:

Gespielt:

Zunächst haben wir am Anfang der Woche jede Menge Dreamcast-Shooter zumindest mal angespielt…

Ikaruga, Dreamcast: Immer noch absolut faszinierendes Design mit den 2 Farben. Tolles Spiel

Gunbird 2, Dreamcast: Mit unendlich Continues durchgezockt *g*

Giga Wing, Dreamcast: Siehe Gunbird…

Zero Gunner 2, Dreamcast: Der erste Hubschrauber-Shooter auf dem DC. Immer noch sehr gut.

Under Defeat, Dreamcast: Und Hubschrauber-Shooter Nummer 2. Weniger Bewegungsfreiheit, dafür hübscher…

Zombie Revenge, Dreamcast: House of the Dead – inspiriertes Third-Person-Zombie-Action-Prügel-Gemetzel. Nur in schlecht. Ebenfalls mit Continues durchgespielt… ob es das Wert war….

Rush Rush Rally Racing, Dreamcast: Dieser kleine inoffiziell releaste Indietitel von Senile Team und redspotgames macht zu zweit ordentlich Laune – wenn man von der letzten Strecke absieht…

Let’s Tap, Wii: Lege die Wiimote auf eine Kartonbox und tippe diese mit den Fingern an. Witzige Idee die leider nur bedingt funktioniert, aber zumindest mit dem Silent Blocks – Modus hatten wir verdammt viel Spaß.

Onechanbara Bikini Zombie Slayers, Wii: Sehr anstrengendes Zombieslashen durch Wiimote-Fuchteln. Wäre mit normaler Buttonsteuerung sicher länger spielbar, aber vielleicht auch weniger lustig?

Bomberman ’94, PC-Engine: Zu zweit läuft es einfach nicht zur Höchsttour auf, trotzdem verdammt viel Spaß im Multiplayer.

Under A Killing Moon, PC: Nachdem ich letztes Jahr schon die beiden 2D Vorgänger Mean Streets und Martian Memorandum gespielt hatte, habe ich mich nun endlich dem ersten FMV-Tex-Murphy-Spiel zugewandt. Bisschen arg cheesy, die Story und Atmosphäre sind aber durchaus sehr gut. Sehr bemerkenswert (besonders für die damalige Zeit, aber auch heute noch) ist die komplett in 3D gehalten Umgebung die man auch ins Rätseldesign eingebaut hat. Da muss man als Spielfigur schon mal in die Hocke gehen um alle Items des Spiels zu finden… Wobei die Umsetzung der Steuerung noch etwas „clunky“ ist und der Abschnitt mit dem Security Roboter, der einen sofort umbringt wenn man sich nicht vor ihm versteckt auch sehr anstrengend war. Dennoch sehr faszinierend und definitiv spielenswert, wenn man es noch nicht kennt. Bin jetzt auf den nächsten Teil (Die Pandora Akte) gespannt, der in allen Aspekten deutlich besser sein soll… 7/10 (aus heutiger Sicht)

Gesehen:

Die Fantasy Filmfest Nights – Filme habe ich ja bereits in einem eigenen Beitrag besprochen, deswegen hier nur der Rest:

Onechanbara Beauty, DVD: Die passende Verfilmung zum oben genannten Spiel. Das ist eigentlich recht gut umgesetzt, was bedeutet dass der Film vor allem zum Ende hin recht albern wird. 6/10

Verdammnis, Blu-Ray: Der zweite Teil der Millenium-Trilogie. Spürbar schwächer als der erste Teil, weil die Story einfach nicht viel hergibt und die nicht einmal komplett aufgeklärt wird… 5/10

Castle, US-TV: Eine der besseren Crimeserien im US-TV mit viel Witz.

Gelesen:

Ein bisschen blutig – Neue Geständnisse eines Küchenchefs, Anthony Bourdain: Nach dem Drogenkapitel das mich irgendwie genervt hat hat das Buch wieder deutlich mehr Spaß gemacht und war schnell beendet. 7/10

Sleeping Lady, Sue Henry: Der dritte Teil der Alaska-Krimi-Reihe von Henry. Fängt gut an…

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Ikaruga (DC, JAP), Gunbird 2 (DC), Giga Wing (DC), Zombie Revenge (DC), Under a Killing Moon (PC), Let’s Tap (Wii), Onechanbara Bikini Zombie Killers (Wii), Zombie Killer 1+2 (Onechanbara, DVD), Verdammnis, Castle, Sleeping Lady, Ein bisschen blutig – Anthony Bourdain



Gespielt, gesehen, gelesen (10.03. – 17.03.12)

19 03 2012

Interessiert vermutlich sowieso niemanden, dennoch hier wieder mein Wochenrückblick (Fantasy Filmfest Nights werden entweder extra besprochen oder kommen die nächste Woche zur Sprache):

Gespielt:

Jolly Rover, PC: Ein kleines, unscheinbares, aber teils sehr lustiges Piratenadventure mit Hunden anstatt Menschen als Charaktere, das stellenweise an Monkey Island erinnert, ohne je dessen klasse zu erreichen. 6/10

Sonic Generations, Xbox 360: Die arg flimmernde Grafik ist anstrengend, ansonsten ein bisher sehr nettes Sonic.

Pinball FX 2, Xbox 360 Live Arcade: Die mir noch fehlenden neuen Tische runtergeladen (das zweite Marvel-Pack sowie Epic Quest) und mal in die Tische reingespielt…

Rock Band 3, Xbox 360: Der Dauergast bei mir im Laufwerk. Dieses Mal im lokalen Multiplayer.

Contra Hard Corps, Mega Drive: Sehr geiler Actiontitel von Konami fürs Mega Drive. Contra III/ Super Probotector fürs SNES gefällt mir zwar noch einen Ticken besser, dennoch: Super Spiel

Golden Axe, Mega Drive: In meiner Jugend fast täglich durchgespielt, jetzt im letzten Level versagt… ich werd wohl alt :)

Band Hero, Xbox 360: Mein Gast wollte Taylor Swift spielen…

Guitar Hero 3, Xbox 360: Schon ewig nicht mehr im Laufwerk gehabt. Aber alleine „Ernten was wir säen“ von den Fantastischen Vier ist es wert das Spiel immer mal wieder auszupacken. Genialer Song der verdammt viel Spaß macht.

Gesehen:

Verblendung (The Girl with the Dragon Tattoo), Blu-Ray: Nicht die neue Version von Fincher, sondern die schwedische Adaption. Aus meinem Lovefilm-Abo. Interessante Charaktere, durchschnittlich spannende Handlung und mit 3 Stunden etwas zu lang. 7/10

Fast & Furious, Blu-Ray: Wer nach dem Titel auf Anhieb sagen kann, um welche Teil es geht ist gut… es geht um den vierten Teil. Beknackte Story wie eh und je, gute Auto-Action. 6/10

Hart of Dixie, US-TV: Weitere Folgen gesehen

Kitchen Nightmares, US-TV: Ich weiß nicht, wie viel davon immer fake ist, dennoch eine sehr unterhaltsame Sendung ;)

Vampire Girl vs. Frankenstein Girl, DVD: Japanischer ultrablutiger Splattertrash.

Tokyo Gore Police, DVD: Ebenso, nur etwas ernster gemeint, mit mehr Längen.

Alien vs. Ninja, Blu-Ray: Und japanischer Horror-Trash zum dritten… unglaublich schlechte Effekte, schwacher Humor. Trotzdem irgendwie unterhaltsam ;)

Wer ist Hanna (Hanna), Blu-Ray: Spannender, überraschend guter Thriller. 8/10

Gelesen:

Skin Tight, Carl Hiaasen: Jetzt endlich beendet. Der positive Eindruck bleibt, spannende Unterhaltungslektüre – nicht mehr, aber auch nicht weniger. 7/10

Ein bisschen Blutig – Neue Geständnisse eines Küchenchefs, Anthony Bourdain: Vor nem dreiviertel Jahr angefangen zu lesen, jetzt endlich wieder in die Hand genommen. Spannende Geschichten aus der Welt der Spitzengastronomie…

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Source Code (USA, 2011) [BLU-RAY]

20 11 2011

Regisseur Duncan Jones sorgte mit seinem Spielfilmdebut „Moon“ 2009 für einen echten Überraschungshit. Dieses Jahr kam dann sein zweiter Film in die Kinos: Source Code. Dieses mal geht es um den Soldaten Colter Stevens (Jake Gyllenhaal) welcher mit Hilfe einer neuen Technik in den Körper eines anderen Mannes projiziert wird, allerdings nicht in der Gegenwart, sondern in der Vergangenheit. Der Mann ist ein Opfer eines Bombenanschlags auf einen Passagierzug, und Colter muss nun herausfinden, was es mit der Bombe auf sich hat. Dazu hat er allerdings jeweils nur 8 Minuten, dann explodiert das Ding, und er muss wieder von vorne anfangen… täglich grüßt das Murmeltier lässt grüßen. Nur, dass Colter überhaupt nichts an diesem Schicksal ändern kann, die Bombe ist in der Realität explodiert – sie ist nur eine Warnung vor einem viel größeren Anschlag, den es mit der Information aus dem Zug zu verhindern gilt…

Source Code hat mir wirklich toll gefallen – die Idee ist natürlich totaler Blödsinn, aber die Umsetzung ist dafür umso überzeugender gelungen. Spannend, gut gespielt, Action, Romantik, Drama und ein kleiner Twist am Ende, alles vorhanden. Und auch wenn man den Twist kennt verliert der Film nicht wirklich was… definitiv eine Anschau-Empfehlung!

Was ich nicht empfehlen kann ist hingegen die UK-Blu-Ray Version, welche mit nerviger, nicht skipbarer Werbung für Schokoriegel(!!!) den ehrlichen Käufer ärgert. Filmtrailer kann ich ja noch einigermaßen akzeptieren, aber Schokoriegel? Da kommt man sich als Käufer dann doch sehr verarscht vor… Veröffentlichungen von Optimum Home Entertainment werde ich, wenn es geht, in Zukunft meiden…

Text Copyright: Axel Kothe

Jetzt bei Amazon kaufen: Blu-Ray, DVD, Duncan Jones Edition Blu-Ray (Source Code / Moon Doppelpack)



Der Schwarze Falke (The Searchers, USA, 1956) [HD-DVD]

12 04 2011

Ende Februar hatte ich plötzlich Lust, mal wieder einen Western anzusehen. Und beim Blick ins HD-Filmregal ist mir aufgefallen, dass sich inzwischen eine durchaus stattliche Zahl an Western dort angesammelt hatte, und viele davon mir noch vollkommen unbekannt waren. Da kam mir dann eine Idee: Diese Woche sollte dem Westernfilm gewidmet sein. So Begann sie, meine Western Woche, und zum Start habe ich mir auch gleich einen absoluten Klassiker des Genres ausgesucht: Der Schwarze Falke mit dem Duke, John Wayne, von 1956…

Wayne spielt hier den Bürgerkriegsveteranen Ethan Edwards der nach seiner Rückkehr aus dem Krieg auf der Ranch seines Bruders sich zur Ruhe setzen möchte und dort am Familienleben teilnehmen. Doch daraus wird nichts, denn kurz darauf wird die Farm von Comanche-Indianern überfallen, die Schwägerin getötet und die kleine Nichte Debbie von den Indianern entführt und in den Stamm adoptiert. Zusammen mit seinem Neffen Martin (Jeffrey Hunter), selbst ein 1/8 Indianer, begibt sich Ethan auf die Suche nach dem wandernden Indianerstamm… Doch als sich das ungleiche Duo nach 8 Jahren oder so endlich dem Ziel nähern fragt sich Martin, ob Ethan die vom Stamm assimilierte Debbie wirklich noch retten, oder sie von ihrem „Leid“ befreien und töten will…

The Searchers war zu seiner Kinoveröffentlichung und ist auch heute noch ein sehr kontroverser Film. Der Held, Ethan, ist im Grunde ein kompletter Rassist, der in den Indianern einfach nur unzivilisierte Wilde sieht, welche auf einer Stufe mit den Tieren stehen, die man verjagt und tötet, wenn sie im Weg sind. Und der Regisseur John Ford stellt diese Ansicht auch nicht wirklich in Frage, Ethan ist kein Antiheld, sondern ganz klar der strahlende Held des Films.

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Die Rassismusdiskussion sollte aber nicht davon ablenken, dass der Film extrem wegweisend war in seiner Darstellung der Gewalt, gnadenlos und kalt, er eine ganze Generation von Filmen und Filmemachern geprägt hat und für viele auch heute noch DER beste Western aller Zeiten ist. Auch nicht, dass der Film handwerklich ebenso stark ist und die Schauspieler klasse Performances hinlegen. Letztendlich habe ich aber ein Problem mit dem Inhalt, nicht nur wegen der Ideologie, sondern auch grundsätzlich passiert mir einfach zu wenig den ganzen Film über, es gibt kein richtiges Fortschreiten in der Geschichte. Immer wieder treffen sie auf die Indianer, dann sind sie wieder weg, alles dreht sich im Kreis… Zumal ich auch bei Western die strahlenden Helden eher langweilig finde… Filmhistorisch sollte man den Film definitiv mal gesehen haben, aber, und dafür wird mich sicher der ein oder andere Filmfreak hassen, rein als Entertainment kann ich ihn aber nur bedingt empfehlen… 6/10

Text Copyright: Axel Kothe
Die Filmbilder wurden vom Autor von der deutschen HD-DVD-Veröffentlichung des Films zur Verwendung in diesem Beitrag gecaptured. Das Copyright & Eigentum der Bilder liegt beim jeweiligen Studio/Label. Eine anderweitige Verwendung und/oder Vervielfältigung ist nicht gestattet

Jetzt bei Amazon kaufen: Blu-Ray, HD-DVD, DVD



Harry Potter 7.1 für nur 11,90 bei Amazon.de

7 04 2011

Jaja, ich weiß. Schon wieder so ein Werbepost, aber der Preis ist zu gut um ihn zu ignorieren, IMO. Außerdem in Link zu Legende der Wächter, den ich eben auf Blu-Ray gesehen und für gut befunden habe:



Zeichentrick-Blu-Rays für 11,97 bei Amazon.de

4 04 2011

Für Freunde des Animationsfilms auf Blu-Ray gibt es derzeit bei Amazon drei Filme zum Schnäppchenpreis: