Nippon Connection 2012 Frankfurt am Main (2.5.-6.5.2012)

27 05 2012

Nach den Fantasy Filmfest Nights und dem Cine-Maniacs war dervideospieler Anfang Mai bereits auf seinem dritten Filmfestival dieses Jahres: Die Nippon Connection hat wieder nach Frankfurt am Main geladen. Die Nippon Connection ist das größte Festival für japanische Filme außerhalb Japans und kann immer wieder mit internationalen Premieren und vielen Stargästen aufwarten. Der Themenschwerpunkt der diesjährigen Nippon Connection ergab sich ganz von alleine aufgrund der Erdbeben-, Tsunami- und Atomkatastrophe in Japan im letzten Jahr, die von vielen Regisseuren in ihren Filmen verarbeitet wurden. Trotz allem kamen aber all die lustigen, grotesken oder Sperrigen Filme, die man auf einem solchen Festival erwartet, nicht zu kurz.

Doch bevor man sich den Filmen hingeben konnte musste man eine Anfangs fast unüberwindbar scheinende Hürde überwinden: Den Ticketkauf. Wollte man am Mittwoch ein Ticket an der Abendkasse kaufen musste man rund 2 Stunden in der brütenden Sonne in der Schlange stehen – kein überzeugender Einstand für das neue Ticketsystem das dieses Jahr erstmalig zum Einsatz kam. Das bisherige war wesentlich effizienter und es ist zu hoffen, dass das Nippon Connection Team für nächstes Jahr eine bessere Lösung finden kann.

Im Gegensatz zu den zuvor genannten Festivals wird die Nippon Connection ehrenamtlich organisiert und findet zum größten Teil auf dem Gelände der Universität Frankfurt statt. Es sorgte eine ganze Armee von ehrenamtlichen Helfern dafür, dass das Festival, mit Ausnahme der Ticketsituation am Mittwoch, über weite Strecken relativ reibungslos über die Bühne ging. Diesen Helfern, der vorhandenen Location und den zahlreichen Sponsoren ist es wohl auch zu verdanken, dass die Ticketpreise mit 5,50€ – 6,50€ (Studenten 1€ weniger) für ein solches Festival angenehm niedrig ausfallen. Dafür nimmt man auch die nicht ganz so bequeme Bestuhlung der Vorführräume in Kauf.

Die Nippon Connection besteht aus vier großen Einheiten: Im Nippon Cinema werden größere japanische Kinoproduktionen im großen Kinosaal gezeigt. Bei diesen Filmen werden per Stimmzettel die Zuschauermeinungen abgefragt und am Ende der Gewinner des Nippon Cinema – Awards gekürt. Im kleinen Nippon Visions-Saal zeigt das Festival bevorzugt Independent-Produktionen und Kurzfilme. In Sachen Ton- und Bildqualität oft weit hinter den Nippon Cinema – Beiträgen und auch oft mit Laienschauspielern besetzt, gibt es hier hin und wieder echte Perlen und Geheimtipps zu entdecken. Hier entscheidet eine Jury über den besten Filmbeitrag. Abseits des Festivalgeländes zeigt das Kino im deutschen Filmmuseum in der Reihe Nippon Retro japanische Filmklassiker die in diesem Jahr alle unter dem Thema „Protestkultur in Japan“ einzuordnen waren. Letzter großer Block ist das Rahmenprogramm, das unter dem Begriff Nippon Culture zusammengefasst wird. Partys, Konzerte, Kochkurse, Trommel-Workshops, Tee-Zeremonie, eine Kaligraphie-Ausstellung und vieles mehr kann man als Besucher abseits der Filmvorführungen entdecken. Es gibt also mehr als genug zu tun und zu entdecken während der fünf Veranstaltungstage und nicht selten wird man sich zwischen zwei Programmpunkten entscheiden müssen (zum Glück werden einige der Nippon Cinema – Filme im Kino Orfeo’s Erben wiederholt, was die Situation ein wenig entspannt…).

Mittwoch:

Der erste Abend der Nippon Connection beginnt mit nur einer handvoll Programmpunkte. Aus den vier Filmen habe ich mir Half Virgin and Zero Man (Nippon Visions) von Regisseur Sakichi Sato (Tokyo Zombie) herausgepickt. Unser Protagonist Kenichiro wacht eines Tages in Polizeiuniform gekleidet auf, kann sich aber weder daran erinnern, wer er ist, noch daran, dass er Polizist ist oder wo er wohnt. Noch seltsamer ist allerdings, dass er auf der Stirn anderer Menschen seltsame Zahlen sieht, wenn er sexuell erregt ist. Was haben diese Zahlen zu bedeuten? Und warum prangt auf seiner eigenen Stirn eine große Null? Diesen absurden Fragen geht der Film auf amüsante Art nach und hinterlässt die Zuschauer mit einem großen WTF im Gesicht wenn die Saallichter wieder angehen. Ein herrlich grotesker Film der mit einigen Längen zu kämpfen hat und für mich nur sehr schwer zu bewerten ist… deswegen die Wertung: WTF/10 ;)

Donnerstag:

Weiter geht es mit Sukiyaki (Nippon Cinema). Wie der Titel schon verrät dreht sich in diesem Film fast alles nur ums Essen. Und zwar genauer um Geschichten über das Essen. Fünf Gefängnisinsassen teilen sich eine Zelle und verbringen sich die Zeit mit einem Spiel: Jeder erzählt den anderen von seinem Besten Mahl, das er ja zu sich genommen hat. Es gewinnt das Spiel, wer die meisten anderen Insassen mit seiner Geschichte dazu bringen kann vor lauter Wasser, das im Mund zusammengelaufen ist, schlucken zu müssen… Und der Gewinner darf sich dann beim Neujahrsfestmahl von der Ration der anderen Mitspieler etwas aussuchen. Sukiyaki hat mir seinen unterschiedlichen Geschichten und den tollen Schauspielern überraschend gut gefallen, und nicht nur einmal musste auch ich dank der leckeren Bilder schlucken ;) Einzig eine der Geschichten die mit einer recht umfangreichen Liebesstory daherkam hätte etwas kürzer ausfallen sollen. Trotzdem insgesamt ein sehr schöner Film (mit toller Musik, die leider etwas übersteuert aus den Lautsprechern dröhnte) der mir eine 7/10 wert ist.

Anschließend folgte für mich nach einer kleinen Pause die erste „Nippon Culture“ Veranstaltung: Nippon Heimkino. Die Trash-Experten Jörg Buttgereit und Thilo Gosejohann laden ein zu einem gemütlichen Heimkino-Abend mit Bier, Chips und einem Überraschungs-Trash-Film den die beiden dann parallel kommentieren. Hört sich nach einem Riesen-Spaß an, war auch nicht schlecht, aber irgendwie ist der Funke nicht richtig über gesprungen. Lags am Film (Housu) oder den etwas lustlos und unvorbereitet wirkenden Gastgebern?

Den Tagesabschluss macht dann schließlich Saya Zamurai (Nippon Cinema). Der alte und inzwischen recht gebrechliche Samurai Kanjuro wird nach dem Verrat an seinem Herren zum Gesetzlosen erklärt und ist zusammen mit seiner Tochter auf der Flucht. Als er dann schließlich doch gefangen genommen wird erhält er eine letzte Chance seiner Todesstrafe zu entgehen: Er hat 30 Tage Zeit, den Sohn des Herrschers zum lächeln zu bringen. Das hört sich leichter an als es ist, denn bisher hat es keiner der Gefangenen geschafft… Regisseur Hitoshi Matsumoto (der mich bereits mit „Symbol“ begeistern konnte) präsentiert mit dem Saya Zamurai wieder einmal eine schrullige Komödie mit viel Herz. Lange nicht so verrückt wie Symbol, und dank einiger Längen auch nicht ganz so gut, aber auf jeden Fall ein sehr sehenswerter Film. 8/10.

Freitag:

Die! Directors, Die! (Nippon Visions): Oh Mein Gott, was war denn das? Gruselig schlechtes Amateurfilmchen das sich mit 72 Minuten wie 2 Stunden angefühlt hat. 1/10 für die Baby-an-der-Nabelschnur-Szene. Mehr Worte verschwende ich für diesen Trash nicht…

A Honeymoon in Hell: Mr. and Mrs. Oki’s Fabulous Trip (Nippon Cinema): Na das ist doch mal besondere Flitterwochen: Statt in die Karibik oder sonstige Standardziele reisen die beiden frisch vermählten Protagonisten dieses Films in die Hölle! Die ist zwar ganz anders, als man die sich hierzulande vorstellt, aber trotzdem ein sehr seltsamer, teils fantastischer Ort. Wie viele andere Filme in diesem Jahr ist auch A Honeymoon in Hell ein wenig langatmig und würde von einer kürzeren Laufzeit nur profitieren. Nett, mehr aber nicht: 6/10

The Woodsman and the Rain (Nippon Cinema): Das Problem der Langatmigkeit hat The Woodsman and the Rain trotz der 129 Minuten Laufzeit nicht. Da der Film den Nippon Cinema Award gewonnen hat war ich wohl offensichtlich nicht der Einzige der dieser Meinung war… Der 60-jährige Katsu, Holzfäller von Beruf, stolpert zufällig in das Set eines Zombiefilms. Am Anfang genervt, weil er seiner Arbeit nicht weiter nachgehen kann und der Produzent ihn als Infozentrale über den Ort ausnutzt, wird er immer mehr vom Film und seinem jungen Autor und Regisseur in den Bann gezogen. Ein wahnsinnig schöner, lustiger und warmherziger Film über eine Freundschaft zwischen zwei völlig unterschiedlichen Typen. DAS Highlight des Festivals! 10/10

Samstag:

Children Who Chase Lost Voices From Deep Below (Nippon Cinema): Ein Anime darf natürlich nicht fehlen, und nachdem im letzten Jahr mit Arrietty und Colorful zwei absolute Highlights gezeigt wurden waren meine Erwartungen auch in diesem Jahr groß. Und sie wurden nicht enttäuscht: Makoto Shinkai bezaubert mit seinem neuesten Werk ein weiteres Mal mit einem ergreifenden Film über Freundschaft, Vergänglichkeit und Trauer mit atemberaubenden Bildern und traumhafter Musik. 9/10

Rakugo – japanische Erzählkunst (Nippon Culture): Till Weingärtner bringt die traditionelle Erzählform des Rakugo nach Deutschland. Dabei kniet der Erzähler vor dem Publikum und spielt seine Geschichten und übernimmt dabei mehrere Rollen. Eine schöne Abwechslung zum Filmalltag des Festivals.

Benshi-Brilliance! (Nippon Culture): Noch etwas, was man so nicht alle Tage erlebt: Ichiro Kataoka ist ein Benshi, ein Filmerzähler. Während im Hintergrund ein alter schwarz-weißer Stummfilm läuft erzählt der Benshi die Geschichte des Films (zumindest so, wie er sie interpretiert). Super!

Deadball (Nippon Cinema): Da ist er endlich, der obligatorische Spaß-Trash-Film der bei einem japanischen Filmfestival nicht fehlen darf! Sadistische Nazis, tödliche Baseballs, Blutfontänen, explodiere Körperteile, Psycho Butcher Girls… das sollte eigentlich als Beschreibung reichen, den Plot kann man auch getrost vergessen. Leider konnte der Film meine Erwartungen nicht ganz erfüllen, dafür hat sich das Spiel am Ende irgendwie zu lange gezogen und die Protagonisten waren mir zu egal… 7/10

Sonntag:

onedotzero: j-star 11 (Nippon Visions): onedotzero ist eine internationale Plattform für digitale Kunst und Design. In dieser Kollektion sind die besten Beiträge japanischer Künstler zu diesem Projekt versammelt, insgesamt 20 kurze Filmchen. Wie bei allem Kurzfilmsammlungen ist die Qualität sehr unterschiedlich, insgesamt aber doch sehr nett anzusehen und niemals langweilig. 6/10

Encounters & Dressing Up (Nippon Visions): Hier wurden zwei kürzere Filme hintereinander gezeigt. Encounters ist ein typischer Monster-Film der aber komplett mit Puppen und Spielzeug-Monstern gedreht wurde. Die Idee alleine sorgt schon für einige Lacher, der Film selbst hat letztendlich aber nicht genügend neue Ideen um vollends zu begeistern. Spaß macht er aber. 6/10. In Dressing Up begleiten wir eine 13-jährige Schülerin welche zu übertriebener Gewalt neigt wenn sie sich anderen Schülern streitet. Bald erfährt sie, dass auch ihre verstorbene Mutter ähnliche Probleme hatte und in psychatrischer Behandlung war. Wirklich überzeugen konnte mich auch dieser Film nicht, er hatte aber ein paar gute Ideen und war spannend genug dass ich am Ende doch wissen wollte, wie er endet. 5/10

Love Strikes! (Nippon Cinema): Mein letzter Film des Festivals war diese sympathische romantische Komödie über eine Loser, eine Jungfrau, welcher die meiste Zeit in seinem Leben damit verbringt sein Leben auf Twitter zu verbreiten… Auch auf seiner neuen Arbeit wird er alles andere als mit offenen Armen empfangen. Bis er eines Tages eine wunderschöne Bekanntschaft macht, die von seiner Art irgendwie angezogen scheint. Aber warum flirtet sie so mit ihm, wenn sie doch einen Freund hat? 7/10

Fazit:

Nach dem ersten sichten des Programms fürchtete ich noch, dass die Nippon Connection in diesem Jahr weniger für mich brauchbares Material im Angebot hätte als im letzten Jahr. Tatsächlich war es aber so, dass mich die Filme, von denen ich mir mehr erwartet hätte eher etwas enttäuscht haben, während andere Filme, wie The Woodsman and the Rain, den ich mir fast nicht angeschaut hätte, mich vollkommen überrascht haben. Zwar denke ich immer noch, dass das Gesamtpaket im letzten Jahr noch etwas stimmiger war, sich das Festival aber auch in diesem Jahr gelohnt hat und ich es auch im kommenden Jahr fest eingeplant habe. Ein ganz großer Dank geht auch an all die fleißigen ehrenamtlichen Organisatoren und Helfer, die da ein echt massives Event auf die Beine gestellt haben.



Gespielt, gesehen, gelesen (07.04. – 14.04.12)

17 04 2012

Eine weitere Ereignisarme Woche lässt mich überlegen, ob ich das nicht lieber alle 2 Wochen machen soll… anyway, here we go:

Gespielt:

Captain Morgane (PC) – Nachdem der öde Anfang vorbei ist wird es langsam besser. An die große Schrift und die ständige Klickerei habe ich mich inzwischen gewohnt, dafür fallen mir jetzt die miserablen Gesprächsanimationen auf (erst wird die Animation abgespielt, DANN kommt der dazugehörige Satz. Außerdem bewegen die Charaktere ihre Münder ständig – egal wer spricht….). Dafür gefällt mir der Humor, die Grafik ist sehr fein und die englische Sprachausgabe ist auch gut (im Gegensatz zur deutschen, zum Glück kann man das im Spiel auswählen).

Trials HD (Xbox 360 Live Arcade) – Kurz vor dem Release des Nachfolgers musste ich das hier nochmals starten. Immer noch ein geniales Game, das immer wieder zu erneuten Bestzeit-Jagden anspornt.

Gesehen:

The Lord of the Rings – The Fellowship of the Ring (Blu-Ray) – Extended Edition: Das letzte mal direkt nach dem Release der Extended Edition gesehen. Einfach nur episch!

The Lord of the Rings – The Two Towers (Blu-Ray) – Extended Edition: Bisher nur die Kinofassung gesehen gehabt, obwohl die Extended DVD seit dem Release im Regal steht… so kanns gehen. Doch jetzt endlich nachgeholt. Jetzt noch Teil 3…

Gelesen:

Sleeping Lady – Fast schon peinlich, aber immer noch mitten drin, immer ein paar Seiten pro Tag….

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Gespielt, gesehen, gelesen (31.03.-07.04.12)

10 04 2012

Und schon werde ich wieder nachlässig mit meinen Updates. Tstststs! Aber tatsächlich habe ich im Vergleich auch kaum etwas konsumiert in der letzten Woche…

Gespielt:

Waveform, PC: Kann mich immer noch sehr motivieren, die späteren Levels werden auch durchaus anspruchsvoll wenn man ordentliche Scores erreichen will. Tolles Spiel!

Gesehen:

Vergebung (DC), Blu-Ray: Der Abschluss der Millenium-Trilogie hat mir wieder deutlich besser gefallen. Spannender Abschluss der Storyline von Teil 2. 7/10

The Mentalist, US-TV: Die Schreiberlinge sollten den Red John – Mist mal endlich beenden, es nervt eigentlich schon seit der zweiten Staffel… ansonsten sehr unterhaltsam.

Rebecca, Musical: Als Live-Musical passt es mal wieder nicht so recht in die Rubrik, zudem ists auch noch ein Nachtrag von letzter Woche… Das Musical im Stuttgarter Palladium Theater hat mir ausgesprochen gut gefallen. Es hat viele schöne Lieder, ein tolles Bühnenbild, wenig nervige Tanzszenen und eine durchaus spannende Story. Es fängt es behäbig an, hintenraus wirds aber immer interessanter.

Gelesen:

Sleeping Lady, Sue Henry: Wieder nur ein paar Seiten weitergekommen…

Das war es schon für diese Woche.

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Sleeping Lady, Millenium Trilogie Director’s Cut, Rebecca Cast-CD, Rebecca Live Gesamtaufnahme



Gespielt, gesehen, gelesen (24.03.-31.03.12)

31 03 2012

Es ist wieder Zeit für den wöchentlichen Rückblick:

Gespielt:

Waveform, PC – Ein neues Indiespiel auf Steam mit einer sehr simplen Grundidee das einfach unwahrscheinlich viel Spaß macht. Manipuliere durch Mausbewegungen eine Sinusartige Welle so, dass du alle farbigen Punkte einsammelst und Hindernissen ausweichst. Dazu noch ein paar Bonusitems, zusätzliche Spielelemente wie Spiegel, schwarze Löchern und unterschiedliche Farben… toll einfach, einfach toll…

Tidalis, PC – Puzzle-Geschicklichkeitspiel auf Steam. Vielleicht ne Stunde gespielt, soweit recht spaßig.

Captain Morgane, PC – Point’n’Click-Adventurem, der Nachfolger (oder eigentlich ein Prequel) von So Blonde. Bisher nur den ersten Abschnitt gespielt, der wohl das Tutorial darstellt. Nervig ist die viel zu große Schrift, die wohl der Parallelentwicklung auf PC und Konsolen geschuldet ist, genauso wie die ständig erforderlichen Klicks nach jedem Satz und der allgemein gemächliche Spielablauf. Zur Story und allem anderen kann ich jetzt noch keinerlei Angaben machen, da gab es schlicht und ergreifend bisher nichts.

Gesehen:

Up in the Air, Blu-Ray – George Clooney in der Rolle eines ständig herumreisenden Geschäftsmanns der das Flugzeug als sein zuhause ansieht und zwischenmenschliche Beziehungen als unnötigen Ballast ansieht. Sein Größter Traum: Endlich seine 10 Millionen Flugmeilen zusammensparen… Bis 2 Frauen in sein Leben treten die sein Leben und seine Ansichten kräftig umkrempeln. 7/10

Gelesen:

Sleeping Lady, Sue Henry – Es wird langsam spannend, auch wenn ich noch nicht arg viel weiter bin…

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Sleeping Lady, Up in the Air, Tidalis, Captain Morgane



Cine-Maniacs 2012

26 03 2012

Vor erst einer Woche fanden die Fantasy Filmfest Night in Stuttgart (und München) statt, und schon hat dervideospieler das nächste Filmfest besucht. Dieses mal ein wesentlich kleiner, viel unbekannteres, nämlich das Cine-Maniacs 2012, tief in der bayrischen Provinz, in Türkheim im Unterallgäu.

Das Filmfest in Türkheim, dass dieses Jahr bereits zum 16. Mal stattfand, zeichnet sich vor allem durch seine extrem familiäre Atmosphäre aus. Da steht der Veranstalter Kai Erfurt noch selbst hinter der einzigen Theaterkasse und begrüßt die Gäste seines Babys… und es zeichnet sich durch seine Unberechenbarkeit aus, denn die Filme, die auf dem Filmfest gezeigt werden, sind im Vorfeld nicht bekannt, es gibt nur einige sehr vage Hinweise auf der Homepage – wobei uns Kai auf Nachfrage zumindest verraten hat, dass wir uns Juan of the Dead auf dem Fantasy Filmfest nicht anschauen brauchen… und durch die Abwechslung, denn die Filme weigern sich, alle in irgendeine gemeinsame Kategorie gesteckt zu werden. Und last but not least zeichnet es sich durch die überaus fairen Preise aus. 15,50€ für 3 Filme (inkl. einem 3D-Film) plus 15 Kurzfilme? Hammer!

Doch nun zum wichtigsten eines jeden Filmfests: Den Filmen. Die ganzen Kurzfilme habe ich mir mal wieder nicht merken können, es war aber wieder von naja bis brillant alle Qualitätskategorien mit dabei. Besonders viel gelacht hat der Saal bei Bad Toys II, eine französische Produktion welche die Filme Michael Bays auf die Schippe nimmt. Außerdem haben wir einen rund 13minütigen Ausschnitt aus Proll Out gezeigt bekommen, der ebenfalls einen sehr guten Eindruck machte… Wie gewohnt waren auch wieder einige junge Filmemacher zu Gast die ihre Werke vorgestellt haben und es wurde eine ganze Tüte mit DVDs und Blu-Rays unter den Zuschauern verlost…

Erster Langfilm war The Grey mit Liam Neeson. Eine Flugzeug mit Arbeitern einer Ölfirma stürzt in der Wildnis Alaskas vom Himmel. Den wenigen Überlebenden macht mit nicht nur das eisige Wetter und Schneestürme zu schaffen, sondern vor allem ein sehr hungriges und aggressives Pack Wölfe, welches die Gunst der Stunde nutzt. Spannung ist also garantiert und die guten Schauspieler sorgen auch dafür, dass die angespannte Gruppendynamik nicht am Zuschauer vorbeigeht. 7/10

Danach ging es rasant in die dritte Dimension, und das meine ich auch so. Denn TT3D – Closer to the Edge ist eine unglaublich packende Dokumentation über das wohl bekannteste Motorradrennen der Welt, die Isle of Man TT. Dabei steht im Fokus der charismatische Rennfahrer Guy Martin der nach mehreren Podiumsplätzen nun endlich mal ganz oben stehen möchte. Viele tolle Aufnahmen in 3D vermitteln das besondere Gefühl der Tourist Trophy. Eine absolut empfehlenswerte Dokumentation, die leider keinen deutschen Kinostart hat. 8/10

Und zum Abschluss gab es noch die deutsche Fassung des vom Fantasy Filmfest Nights bekannten kubanischen Zombie-Splatterfilms Juan of the Dead. Zombies infizieren Kuba und statt in Panik zu auszubrechen haben Juan und seine Freunde eine bessere Idee: Sie gehen in den Dienstleistungssektor und beseitigen infizierte Familienmitgleider gegen eine kleine Gebühr – Anruf genügt… Sehr unterhaltsam, lustig und actionreich und damit ein perfektes Ende für eine wirklich tolle Nacht im Filmhaus Huber. 8/10

Um 5 Uhr in der früh war das ganze dann vorbei und wir machten uns müde, aber glücklich auf unseren eineinhalbstündigen Heimweg.



Appaloosa (USA, 2008) [BLU-RAY]

25 03 2012

Hab beim durchschauen meiner Blogbeiträge noch diesen unveröffentlichten Beitrag vom letzten Jahr gefunden… Wäre ja schade um die ganze Arbeit, deswegen jetzt schnell noch publiziert…

Western-Woche Tag 7, Film 10: Eigentlich wollte ich als letzten Film ja The Three Burials of Melquiades Estrada anschauen, allerdings war ich mir dann doch etwas unsicher, als gleich in der Anfangssequenz ein moderner Jeep durch das Bild fuhr, ob er sie richtig in die Woche passte. Deswegen schnell ausgemacht und stattdessen Appaloosa in die Playstation 3 geschoben, der passt auf jeden Fall. Und Three Burials kommt dann eben ein anderes Mal dran…

Virgil Cole (Ed Harris, nebenbei auch noch Regisseur, Produzent und Co-Drehbuchautor) und Everett Hitch (Viggo Mortensen) sind zwei befreundete Revolverhelden, welche im Städtchen Appaloosa gegen Bares für Ordnung sorgen sollen. Das klappt auch weitgehend, nur Mörder Randall Briggs (Jeremy Irons), der in einem Farmhaus vor der Stadt haust, macht Probleme. Eine weitere Komplikation in Form der unbekannten, geldlosen, hübschen jungen Allison French (René Zellweger), welche Virgil den Kopf verdreht, macht die Sache nicht gerade einfacher. Wer ist die Dame, was ist ihre Agenda? Und wird die Freundschaft von Virgil und Everett unter dieser neuen Konstellation leiden?

In den meisten anderen Western, die ich der Woche gesehen hatte, waren die Helden ja selten echte Strahlemänner ohne Fehler. Das ist auch Virgil nicht, aber im Gegensatz zu den anderen Filmen auch kein echter Anti-Held. Virgil ist ungebildet, teils übermäßig brutal und manchmal etwas merkwürdig, aber letztendlich klar auf der Seite des Gesetztes, auf der Seite der Guten. Ed Harris versteht es meisterlich diesen Charakter den Zuschauern näher zu bringen. Das gilt allerdings auch für die anderen beiden Herren im Cast, Viggo Mortensen, als wortkarger Everett, der seinen Freund und Boss genau versteht und weiß, wann und was er sagen kann und muss, sowie Jeremy Irons als reicher und kaltblütiger Bösewicht, welcher keine Angst und vor allem kein Respekt vor dem Gesetz hat…

Die schauspielerischen Leistungen der drei sind letztendlich auch der Punkt, der den Film sehenswert macht. Die Geschichte selbst gibt mir relativ wenig, die Action ist nicht besonders und der ganze Film etwas langatmig. Tatsächlich hatte ich den Film auch schon fast wieder komplett vergessen nur einen Monat nachdem ich ihn gesehen habe. Das kann natürlich auch daran liegen, dass es der zehnte Western in einer Woche war, und ich nicht mehr richtig aufnahmefähig. Deswegen fällt es mir auch schwer ein echtes, abschließendes Urteil zu fällen und verzichte lieber auf eine Wertung. Müsste ich eine geben, dann stünde hier jetzt eine 6/10, für die Leistungen des Casts.

Text Copyright: Axel Kothe

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Gespielt, gesehen, gelesen (17.03.-24.03.2012)

25 03 2012

Wahnsinn, wie schnell so eine Woche vergeht. Hier mein Rückblick:

Gespielt:

Zunächst haben wir am Anfang der Woche jede Menge Dreamcast-Shooter zumindest mal angespielt…

Ikaruga, Dreamcast: Immer noch absolut faszinierendes Design mit den 2 Farben. Tolles Spiel

Gunbird 2, Dreamcast: Mit unendlich Continues durchgezockt *g*

Giga Wing, Dreamcast: Siehe Gunbird…

Zero Gunner 2, Dreamcast: Der erste Hubschrauber-Shooter auf dem DC. Immer noch sehr gut.

Under Defeat, Dreamcast: Und Hubschrauber-Shooter Nummer 2. Weniger Bewegungsfreiheit, dafür hübscher…

Zombie Revenge, Dreamcast: House of the Dead – inspiriertes Third-Person-Zombie-Action-Prügel-Gemetzel. Nur in schlecht. Ebenfalls mit Continues durchgespielt… ob es das Wert war….

Rush Rush Rally Racing, Dreamcast: Dieser kleine inoffiziell releaste Indietitel von Senile Team und redspotgames macht zu zweit ordentlich Laune – wenn man von der letzten Strecke absieht…

Let’s Tap, Wii: Lege die Wiimote auf eine Kartonbox und tippe diese mit den Fingern an. Witzige Idee die leider nur bedingt funktioniert, aber zumindest mit dem Silent Blocks – Modus hatten wir verdammt viel Spaß.

Onechanbara Bikini Zombie Slayers, Wii: Sehr anstrengendes Zombieslashen durch Wiimote-Fuchteln. Wäre mit normaler Buttonsteuerung sicher länger spielbar, aber vielleicht auch weniger lustig?

Bomberman ’94, PC-Engine: Zu zweit läuft es einfach nicht zur Höchsttour auf, trotzdem verdammt viel Spaß im Multiplayer.

Under A Killing Moon, PC: Nachdem ich letztes Jahr schon die beiden 2D Vorgänger Mean Streets und Martian Memorandum gespielt hatte, habe ich mich nun endlich dem ersten FMV-Tex-Murphy-Spiel zugewandt. Bisschen arg cheesy, die Story und Atmosphäre sind aber durchaus sehr gut. Sehr bemerkenswert (besonders für die damalige Zeit, aber auch heute noch) ist die komplett in 3D gehalten Umgebung die man auch ins Rätseldesign eingebaut hat. Da muss man als Spielfigur schon mal in die Hocke gehen um alle Items des Spiels zu finden… Wobei die Umsetzung der Steuerung noch etwas „clunky“ ist und der Abschnitt mit dem Security Roboter, der einen sofort umbringt wenn man sich nicht vor ihm versteckt auch sehr anstrengend war. Dennoch sehr faszinierend und definitiv spielenswert, wenn man es noch nicht kennt. Bin jetzt auf den nächsten Teil (Die Pandora Akte) gespannt, der in allen Aspekten deutlich besser sein soll… 7/10 (aus heutiger Sicht)

Gesehen:

Die Fantasy Filmfest Nights – Filme habe ich ja bereits in einem eigenen Beitrag besprochen, deswegen hier nur der Rest:

Onechanbara Beauty, DVD: Die passende Verfilmung zum oben genannten Spiel. Das ist eigentlich recht gut umgesetzt, was bedeutet dass der Film vor allem zum Ende hin recht albern wird. 6/10

Verdammnis, Blu-Ray: Der zweite Teil der Millenium-Trilogie. Spürbar schwächer als der erste Teil, weil die Story einfach nicht viel hergibt und die nicht einmal komplett aufgeklärt wird… 5/10

Castle, US-TV: Eine der besseren Crimeserien im US-TV mit viel Witz.

Gelesen:

Ein bisschen blutig – Neue Geständnisse eines Küchenchefs, Anthony Bourdain: Nach dem Drogenkapitel das mich irgendwie genervt hat hat das Buch wieder deutlich mehr Spaß gemacht und war schnell beendet. 7/10

Sleeping Lady, Sue Henry: Der dritte Teil der Alaska-Krimi-Reihe von Henry. Fängt gut an…

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Fantasy Filmfest Nights 2012

23 03 2012

Alle Jahre wieder im März steigen die Fantasy Filmfest Nights, der kleine Ableger des beliebten Fantasy Filmfest, das die Liebhaber des besonderen Films jedes Jahr im Sommer in die Festivalstädte lockt. Derviedeospieler war auch dieses Mal wieder in Stuttgart dabei und hat sich eine handvoll Filme angesehen.

Rosewood Lane – Eine Psychologin mit eigener Radio-Show zieht in das alte Elternhaus, in dem sie von ihrem Vater misshandelt wurde. Doch nicht nur die Erinnerungen machen ihr zu schaffen, sondern auch der mysteriöse Zeitungsjunge, der die gesamte Nachbarschaft zu terrorisieren scheint… und es jetzt auf die Newcomerin abgesehen hat. Die Polizei ist machtlos und auch die Nachbarn sind keine Hilfe in dem mörderischen Spiel… Gut gespielt, spannend, am Schluss aber zu vorhersehbar. 6/10

Chronicle – Drei Highschool-Jungs entdecken ein seltsames leuchtendes Ding in einem Loch im Waldboden. Als sie am nächsten Tag aufwachen bemerken sie, dass die telekinetische Kräfte haben und Gegenstände allein durch Gedankenkraft bewegen können. Als sie mehr über das komische Ding herausfinden wollen sehen sie, dass der gesamte Tunnel eingestürzt ist und die Stelle abgesperrt. Nach und nach lernen sie ihre neu gefundenen Kräfte zu beherrschen… Das ganze ist im Found-Footage-Stil a là Cloverfield gefilmt, wobei die Filmemacher dabei einige sehr clevere Ideen hatten, wie sie dennoch interessante und ungewöhnliche Kamerawinkel verwenden konnten. Für mich das Highlight des Festivals. Viele tolle Ideen, cool umgesetzt, gute Story. 9/10

The Prodigies 3D – Computeranimierter Film über 5 Supergenies die dank ihrer überlegenen Brainpower ebenfalls über telekinetische Kräfte verfügen…. Sehr stylisch, interessante Story. 8/10

Love – Ein Astronaut wird auf die ISS geschickt und plötzlich bricht aller Kontakt zur Erde ab. Uiiii. Schwierig. In weiten Teilen könnte der Untertitel lauten: Im Weltraum hört dich niemand schnarchen, so langweilig ist es bisweilen. Trotzdem kann ich dem ganzen nicht jegliche Faszination absprechen. Vorerst nur eine 3/10

The Theatre Bizarre – Eine Ansammlung von 6 verschiedenen Kurzfilmen, eingebettet in eine kleine Rahmenhandlung. Von peinlich schlecht über unpassend bis hin zu toll reicht die Bandbreite, insgesamt fand ich die Sammlung aber durchaus sehenswert. 6/10

Die restlichen Filme habe ich mir nicht angesehen – und habe, laut meiner Begleitung mit Dauerkarte, auch kaum was verpasst. Juan of the Dead soll sehr witzig gewesen sein (den schaue ich mir am Samstag auf dem Cine-Maniacs-Festival in Türkheim an, sonst hätte ich den auch angesehen), We Need To Talk About Kevin ebenfalls SEHR gut, aber eher unangenehm zum anschauen (und auch nicht unbedingt passend fürs FFF), Sleep Tight hat er gehasst, ebenso Childish Games. Livid auch eher nur durchschnitt. Aber wie gesagt: Keine Ahnung, ich selbst hab sie nicht gesehen.



Gespielt, gesehen, gelesen (10.03. – 17.03.12)

19 03 2012

Interessiert vermutlich sowieso niemanden, dennoch hier wieder mein Wochenrückblick (Fantasy Filmfest Nights werden entweder extra besprochen oder kommen die nächste Woche zur Sprache):

Gespielt:

Jolly Rover, PC: Ein kleines, unscheinbares, aber teils sehr lustiges Piratenadventure mit Hunden anstatt Menschen als Charaktere, das stellenweise an Monkey Island erinnert, ohne je dessen klasse zu erreichen. 6/10

Sonic Generations, Xbox 360: Die arg flimmernde Grafik ist anstrengend, ansonsten ein bisher sehr nettes Sonic.

Pinball FX 2, Xbox 360 Live Arcade: Die mir noch fehlenden neuen Tische runtergeladen (das zweite Marvel-Pack sowie Epic Quest) und mal in die Tische reingespielt…

Rock Band 3, Xbox 360: Der Dauergast bei mir im Laufwerk. Dieses Mal im lokalen Multiplayer.

Contra Hard Corps, Mega Drive: Sehr geiler Actiontitel von Konami fürs Mega Drive. Contra III/ Super Probotector fürs SNES gefällt mir zwar noch einen Ticken besser, dennoch: Super Spiel

Golden Axe, Mega Drive: In meiner Jugend fast täglich durchgespielt, jetzt im letzten Level versagt… ich werd wohl alt :)

Band Hero, Xbox 360: Mein Gast wollte Taylor Swift spielen…

Guitar Hero 3, Xbox 360: Schon ewig nicht mehr im Laufwerk gehabt. Aber alleine „Ernten was wir säen“ von den Fantastischen Vier ist es wert das Spiel immer mal wieder auszupacken. Genialer Song der verdammt viel Spaß macht.

Gesehen:

Verblendung (The Girl with the Dragon Tattoo), Blu-Ray: Nicht die neue Version von Fincher, sondern die schwedische Adaption. Aus meinem Lovefilm-Abo. Interessante Charaktere, durchschnittlich spannende Handlung und mit 3 Stunden etwas zu lang. 7/10

Fast & Furious, Blu-Ray: Wer nach dem Titel auf Anhieb sagen kann, um welche Teil es geht ist gut… es geht um den vierten Teil. Beknackte Story wie eh und je, gute Auto-Action. 6/10

Hart of Dixie, US-TV: Weitere Folgen gesehen

Kitchen Nightmares, US-TV: Ich weiß nicht, wie viel davon immer fake ist, dennoch eine sehr unterhaltsame Sendung ;)

Vampire Girl vs. Frankenstein Girl, DVD: Japanischer ultrablutiger Splattertrash.

Tokyo Gore Police, DVD: Ebenso, nur etwas ernster gemeint, mit mehr Längen.

Alien vs. Ninja, Blu-Ray: Und japanischer Horror-Trash zum dritten… unglaublich schlechte Effekte, schwacher Humor. Trotzdem irgendwie unterhaltsam ;)

Wer ist Hanna (Hanna), Blu-Ray: Spannender, überraschend guter Thriller. 8/10

Gelesen:

Skin Tight, Carl Hiaasen: Jetzt endlich beendet. Der positive Eindruck bleibt, spannende Unterhaltungslektüre – nicht mehr, aber auch nicht weniger. 7/10

Ein bisschen Blutig – Neue Geständnisse eines Küchenchefs, Anthony Bourdain: Vor nem dreiviertel Jahr angefangen zu lesen, jetzt endlich wieder in die Hand genommen. Spannende Geschichten aus der Welt der Spitzengastronomie…

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Gespielt, gesehen, gelesen (03.03. – 10.03.12)

10 03 2012

Ich habe beschlossen dass es wieder regelmäßiger Updates hier im Blog geben muss. Und als eine Maßnahme habe ich die „Das war die Woche/gespielt, gesehen, gelesen“-Posts wiederbelebt…

Gespielt:

Der Fall John Yesterday, PC: Begonnen hat die Woche wie schon im vorhergegangenen Post beschrieben mit einem echten Knaller: Dem Besuch bei Crimson Cow in Hamburg, wo ich das Spiel betatesten durfte. Kurzfassung: Tolles Spiel, toller Tag. 9/10

LEGO Harry Potter: Die Jahre 5-7, Xbox 360: Ich liebe die LEGO-Spiele von Traveller’s Tales, und Lego Harry Potter Teil 2 ist ein weiterer sehr gelungener Vertreter der Sorte. Diese Woche habe ich noch den 1000er Gamerscore vollgemacht, was dank eines verpassten Achievements etwas länger gedauert hat, als gedacht :(. Trotzdem toll. 8/10

The Second Guest, PC: Ein weiteres neues Grafik-Adventure für den PC, oder besser gesagt, 2/5 eines Grafikadventures, denn die Disc enthält die ersten beiden von fünf Kapiteln einer kompletten Story. Mit ca. 3 Stunden für knapp 20€ gerade noch ok, ärgerlicher ist, dass das Spiel nicht nur mit technischen Problemen zu kämpfen hat, sondern auch das Rätseldesign eher zufällig wirkt. Ich würde gern den Ausgang der Story sehen und hoffe irgendwie, dass die restlichen Episoden erscheinen werden, aber dazu muss einiges an Finetuning betrieben und beim Rätseldesign kräftig geschraubt werden. Schade um die guten Elemente (Sprachausgabe, Musik, Stil). 4/10

Gesehen:

Hart of Dixie, US-TV-Serie: Eine New Yorker Jungärztin muss in einem Kaff in Alabama die örtliche Praxis übernehmen bevor sie an ihrem Wunschkrankenhaus die Stelle bekommt. Jetzt ca. 12 Folgen gesehen… sehr unterhaltsam.

American Idol Season 11, US-TV: Ich mag die Casting-Shows einfach, und im Gegensatz zu Deutschland geht es hier in erster Linie um die Musik… Eben erst mit den Castings angefangen.

Kill the Boss (Horrible Bosses): Ziemlich alberne Komödie mit Humor der etwas anzüglicheren Sorte. Durchaus unterhaltsam, aber viel mehr auch nicht. Wird wohl nicht wieder im Player landen. Will jemand die Blu-Ray? 5,-€

Bodo Wartke Live: Klaviersdelikte: OK, das ist leicht Betrug von mir, denn das war schon am Freitag, dennoch will ich es hier noch kurz erwähnen. Bisher kannte ich Bodo nur von den Clips aus dem Internet (und später von CDs und DVDs), live durfte ich ihn bisher nicht erleben. Und es war wirklich spitze, der Kerl ist einfach witzig und dazu noch ein toller Musiker. Von neuen Programm bin ich nicht 100% begeistert, trotzdem: Wer die Chance hat ihn live zu sehen sollte sich das nicht entgehen lassen.

Gelesen:

Skin Tight, Carl Hiaasen: Spannender Thriller über einen Schönheitschirurgen der eine Patientin auf dem Gewissen hat und nun alles unternimmt, damit der 4 Jahre alte Vorfall nun nicht doch noch aufgeklärt wird, weil eine alte Krankenschwester die Story an die Medien verkaufen will… noch nicht ganz durch, gefällt mir aber bisher besser als „Sick Puppy“ von Hiaasen, das ich davor gelesen habe.

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