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Gespielt, gesehen, gelesen (10.03. – 17.03.12)

Interessiert vermutlich sowieso niemanden, dennoch hier wieder mein Wochenrückblick (Fantasy Filmfest Nights werden entweder extra besprochen oder kommen die nächste Woche zur Sprache):

Gespielt:

Jolly Rover, PC: Ein kleines, unscheinbares, aber teils sehr lustiges Piratenadventure mit Hunden anstatt Menschen als Charaktere, das stellenweise an Monkey Island erinnert, ohne je dessen klasse zu erreichen. 6/10

Sonic Generations, Xbox 360: Die arg flimmernde Grafik ist anstrengend, ansonsten ein bisher sehr nettes Sonic.

Pinball FX 2, Xbox 360 Live Arcade: Die mir noch fehlenden neuen Tische runtergeladen (das zweite Marvel-Pack sowie Epic Quest) und mal in die Tische reingespielt…

Rock Band 3, Xbox 360: Der Dauergast bei mir im Laufwerk. Dieses Mal im lokalen Multiplayer.

Contra Hard Corps, Mega Drive: Sehr geiler Actiontitel von Konami fürs Mega Drive. Contra III/ Super Probotector fürs SNES gefällt mir zwar noch einen Ticken besser, dennoch: Super Spiel

Golden Axe, Mega Drive: In meiner Jugend fast täglich durchgespielt, jetzt im letzten Level versagt… ich werd wohl alt :)

Band Hero, Xbox 360: Mein Gast wollte Taylor Swift spielen…

Guitar Hero 3, Xbox 360: Schon ewig nicht mehr im Laufwerk gehabt. Aber alleine „Ernten was wir säen“ von den Fantastischen Vier ist es wert das Spiel immer mal wieder auszupacken. Genialer Song der verdammt viel Spaß macht.

Gesehen:

Verblendung (The Girl with the Dragon Tattoo), Blu-Ray: Nicht die neue Version von Fincher, sondern die schwedische Adaption. Aus meinem Lovefilm-Abo. Interessante Charaktere, durchschnittlich spannende Handlung und mit 3 Stunden etwas zu lang. 7/10

Fast & Furious, Blu-Ray: Wer nach dem Titel auf Anhieb sagen kann, um welche Teil es geht ist gut… es geht um den vierten Teil. Beknackte Story wie eh und je, gute Auto-Action. 6/10

Hart of Dixie, US-TV: Weitere Folgen gesehen

Kitchen Nightmares, US-TV: Ich weiß nicht, wie viel davon immer fake ist, dennoch eine sehr unterhaltsame Sendung ;)

Vampire Girl vs. Frankenstein Girl, DVD: Japanischer ultrablutiger Splattertrash.

Tokyo Gore Police, DVD: Ebenso, nur etwas ernster gemeint, mit mehr Längen.

Alien vs. Ninja, Blu-Ray: Und japanischer Horror-Trash zum dritten… unglaublich schlechte Effekte, schwacher Humor. Trotzdem irgendwie unterhaltsam ;)

Wer ist Hanna (Hanna), Blu-Ray: Spannender, überraschend guter Thriller. 8/10

Gelesen:

Skin Tight, Carl Hiaasen: Jetzt endlich beendet. Der positive Eindruck bleibt, spannende Unterhaltungslektüre – nicht mehr, aber auch nicht weniger. 7/10

Ein bisschen Blutig – Neue Geständnisse eines Küchenchefs, Anthony Bourdain: Vor nem dreiviertel Jahr angefangen zu lesen, jetzt endlich wieder in die Hand genommen. Spannende Geschichten aus der Welt der Spitzengastronomie…

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Gespielt, gesehen, gelesen (03.03. – 10.03.12)

Ich habe beschlossen dass es wieder regelmäßiger Updates hier im Blog geben muss. Und als eine Maßnahme habe ich die „Das war die Woche/gespielt, gesehen, gelesen“-Posts wiederbelebt…

Gespielt:

Der Fall John Yesterday, PC: Begonnen hat die Woche wie schon im vorhergegangenen Post beschrieben mit einem echten Knaller: Dem Besuch bei Crimson Cow in Hamburg, wo ich das Spiel betatesten durfte. Kurzfassung: Tolles Spiel, toller Tag. 9/10

LEGO Harry Potter: Die Jahre 5-7, Xbox 360: Ich liebe die LEGO-Spiele von Traveller’s Tales, und Lego Harry Potter Teil 2 ist ein weiterer sehr gelungener Vertreter der Sorte. Diese Woche habe ich noch den 1000er Gamerscore vollgemacht, was dank eines verpassten Achievements etwas länger gedauert hat, als gedacht :(. Trotzdem toll. 8/10

The Second Guest, PC: Ein weiteres neues Grafik-Adventure für den PC, oder besser gesagt, 2/5 eines Grafikadventures, denn die Disc enthält die ersten beiden von fünf Kapiteln einer kompletten Story. Mit ca. 3 Stunden für knapp 20€ gerade noch ok, ärgerlicher ist, dass das Spiel nicht nur mit technischen Problemen zu kämpfen hat, sondern auch das Rätseldesign eher zufällig wirkt. Ich würde gern den Ausgang der Story sehen und hoffe irgendwie, dass die restlichen Episoden erscheinen werden, aber dazu muss einiges an Finetuning betrieben und beim Rätseldesign kräftig geschraubt werden. Schade um die guten Elemente (Sprachausgabe, Musik, Stil). 4/10

Gesehen:

Hart of Dixie, US-TV-Serie: Eine New Yorker Jungärztin muss in einem Kaff in Alabama die örtliche Praxis übernehmen bevor sie an ihrem Wunschkrankenhaus die Stelle bekommt. Jetzt ca. 12 Folgen gesehen… sehr unterhaltsam.

American Idol Season 11, US-TV: Ich mag die Casting-Shows einfach, und im Gegensatz zu Deutschland geht es hier in erster Linie um die Musik… Eben erst mit den Castings angefangen.

Kill the Boss (Horrible Bosses): Ziemlich alberne Komödie mit Humor der etwas anzüglicheren Sorte. Durchaus unterhaltsam, aber viel mehr auch nicht. Wird wohl nicht wieder im Player landen. Will jemand die Blu-Ray? 5,-€

Bodo Wartke Live: Klaviersdelikte: OK, das ist leicht Betrug von mir, denn das war schon am Freitag, dennoch will ich es hier noch kurz erwähnen. Bisher kannte ich Bodo nur von den Clips aus dem Internet (und später von CDs und DVDs), live durfte ich ihn bisher nicht erleben. Und es war wirklich spitze, der Kerl ist einfach witzig und dazu noch ein toller Musiker. Von neuen Programm bin ich nicht 100% begeistert, trotzdem: Wer die Chance hat ihn live zu sehen sollte sich das nicht entgehen lassen.

Gelesen:

Skin Tight, Carl Hiaasen: Spannender Thriller über einen Schönheitschirurgen der eine Patientin auf dem Gewissen hat und nun alles unternimmt, damit der 4 Jahre alte Vorfall nun nicht doch noch aufgeklärt wird, weil eine alte Krankenschwester die Story an die Medien verkaufen will… noch nicht ganz durch, gefällt mir aber bisher besser als „Sick Puppy“ von Hiaasen, das ich davor gelesen habe.

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dervideospieler ist jetzt Bookcrosser und lässt seine Bücher durch die Welt reisen…

Ein jeder Buchliebhaber kennt vermutlich das Problem (so er nicht auf einen digitalen Reader umgestiegen ist): Irgendwann füllen die vielen Bücher die ganzen Regale im Haus. Noch einmal lesen wird man die wenigsten Werke aber zum wegschmeißen sind sie dann doch auch irgendwie zu schade – sie sind ja eigentlich nicht kaputt oder unbrauchbar. Man könnte jetzt hergehen und die Bücher unter Freunden und Verwandten verteilen oder irgendwo Spenden. Doch auch da sind Bücher oft nicht besonders gefragt.

Eine andere Lösung kommt aus den USA und nennt sich Bookcrossing. Statt die Bücher im Regal verstauben zu lassen werden sie von den inzwischen über 1 Millionen registrierten Bookcrossern weltweit einfach in die Wildnis ausgesetzt, wo sie von anderen Menschen gefunden, gelesen und dann wiederum ausgesetzt werden können. Das geht natürlich auch ohne Anmeldung bei Bookcrossing und wird an öffentlichen Bücherschränken, in Hotelbibliotheken und ähnlichen auch schon seit vielen Jahren praktiziert.

Bookcrossing macht das ganze allerdings noch einen ganzen Tick spannender. Dort wird das Buch, bevor es in der Wildnis ausgesetzt wird, auf der Webseite registriert und bekommt eine eigene einmalige Identifikationsnummer, die der User dann zusammen mit einer Information über das Prinzip von Bookcrossing in das Buch schreibt (oder in Form von fertigen Label hineinklebt). Wird das Buch nun von jemanden gefunden kann der Finder die Nummer bei bookcrossing.com eintragen und dem Buch einen Journaleintrag verpassen. Das kann alles sein, von einer kleinen Info, wo er das Buch gefunden hat bis hin zu einer ausführlichen Rezension des Buches – das bleibt vollkommen dem Finder überlassen, genauso ob er sich dazu bei bookcrossing (kostenlos) anmeldet oder dabei anonym bleiben möchte.


Ein ganzer Haufen Bücher will noch freigelassen werden…

Anhand dieser Journaleinträge kann dann der ehemalige Besitzer des Buches (sowie alle bei bc registrierten Finder des Buches) die Reise des Buches nachverfolgen, was durchaus sehr spannend sein kann. Allerdings muss man dazu sagen dass die allermeisten Bücher keine Journaleinträge erhalten oder diese teilweise erst nach Jahren erfolgen. Das bedeutet aber nicht, dass die Bücher so lange in der Wildnis rumliegen, sondern einfach nur, dass der Finder aus diversen Gründen sich gegen einen solchen Eintrag entschieden hat – was ja auch ok ist, schließlich ist das ja nur ein kleiner (wenn auch besonders spannender) Teilaspekt von Bookcrossing. Umso mehr freut man sich, wenn doch mal ein schöner Journaleintrag kommt, so wie mein bisher einziger, wo das Buch von Hamburg inzwischen nach Dänemark gereist ist.

Aber wo kann man denn Bücher überall aussetzen? Eigentlich überall wo Menschen vorbeikommen! In Acht nehmen sollte man sich nur vor übereifrigem Reinigungs- oder Sicherheitspersonal (Flughäfen z.B.), ansonsten bietet sich eigentlich alles an. Ob in einer OBCZ (Offizielle Bookcrossing Zone), einem Wartezimmer einer Arztpraxis, die Bank an der Bushaltestelle, Bahnhof, ein simpler Mauervorsprung, in einer Wasserdichten Tüte an einem Baum hängend oder in einem Geocache – der Kreativität sind da kaum Grenzen gesetzt. Erfahrungen zeigen das gerade die besonders kreativen Orte eine größere Journaleintragsquote erzielen…

Und wer nicht nur seine Regale leeren will, sondern auch neuen Lesestoff sucht, der sollte sich im deutschen Forum (http://www.bookcrossing.com/forum/14) umschauen, dort gibt es zahlreiche Möglichkeiten an neuen Stoff zu kommen. Ein umfangreiches deutsches FAQ gibt es unter www.bookcrossers.de, alles andere findet ihr unter www.bookcrossing.com.

The Second Horseman (Kyle Mills)

Heute Nacht habe ich nach längerer Zeit endlich das Buch „The Second Horseman“ von Kyle Mills zu Ende gelesen. Dass es mal wieder so lange gedauert hat, hat aber nicht so viel mit dem Buch zu tun, sondern eher damit, dass ich zu viele zeitintensive Hobbies habe denen ich gegenüber dem Lesen oft Vorrang gebe…

Das Buch handelt von Profidieb Brandon Vale, welcher für einen Diebstahl im Knast sitzt, den er gar nicht begangen hat. Sechs Monate vor seiner regulären Entlassung wird er von (zunächst) Unbekannten aus dem Knast gebrochen, um 200 Millionen US-Dollar in einem Casinoraub zu erbeuten, welche dann wiederum dafür eingesetzt werden sollen um 12 nukleare Sprengsätze von Ukrainischen Händlern zu erwerben und damit irgendwelchen Terroristen zuvorzukommen…

Das Klingt alles ein wenig an den Haaren herbeigezogen und ist es irgendwie auch. Aber zumindest die Planung des Casinoheists und dessen Ausführung sind ausführlich und gut beschrieben, nur das, was darauf folgt, hätte noch ein paar Kapitel mehr brauchen können. Trotzdem wurde ich insgesamt wirklich gut unterhalten und wer die bisherigen Bücher von Kyle Mills mochte (so wie ich), wird vermutlich auch dieses mögen.

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Freakonomics (Steven D. Levitt & Stephen J. Dubner)

Nach langer Zeit habe ich endlich mal wieder ein Buch (praktisch) beendet: Freakonomics von Steven D. Levitt und Stephen J. Dubner. Freakonomics ist das Buch eine Wirtschaftswissenschaftlers, welcher Alltagsfragen und Alltagsbeobachtungen unter Wissenschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet. Das hört sich im ersten Augenblick unglaublich öde an, ist es aber nicht. Im Gegenteil. Es ist unheimlich spannend, auf welche Zusammenhänge die beiden Autoren dabei stoßen und welche Rückschlüsse sie daraus ziehen.

Ein Beispiel auf die Fragen gefällig, welche im Buch gestellt werden? „Warum leben Drogendealer bei ihrer Mutter?“ wäre eine solche Frage. Oder „Wie wirkt sich dein Name auf dein späteres Leben aus?“. Und natürlich: „Was haben der Ku Klux Klan und Immobilienmakler gemeinsam?“. Die Antworten auf diese und andere Fragen sind teils spannend, überraschend und teilweise gar kontrovers. Aber auf jeden Fall immer unterhaltsam. Und deswegen gibts von mir auch eine Leseempfehlung für das Buch!

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