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Gespielt, gesehen, gelesen (17.03.-24.03.2012)

Wahnsinn, wie schnell so eine Woche vergeht. Hier mein Rückblick:

Gespielt:

Zunächst haben wir am Anfang der Woche jede Menge Dreamcast-Shooter zumindest mal angespielt…

Ikaruga, Dreamcast: Immer noch absolut faszinierendes Design mit den 2 Farben. Tolles Spiel

Gunbird 2, Dreamcast: Mit unendlich Continues durchgezockt *g*

Giga Wing, Dreamcast: Siehe Gunbird…

Zero Gunner 2, Dreamcast: Der erste Hubschrauber-Shooter auf dem DC. Immer noch sehr gut.

Under Defeat, Dreamcast: Und Hubschrauber-Shooter Nummer 2. Weniger Bewegungsfreiheit, dafür hübscher…

Zombie Revenge, Dreamcast: House of the Dead – inspiriertes Third-Person-Zombie-Action-Prügel-Gemetzel. Nur in schlecht. Ebenfalls mit Continues durchgespielt… ob es das Wert war….

Rush Rush Rally Racing, Dreamcast: Dieser kleine inoffiziell releaste Indietitel von Senile Team und redspotgames macht zu zweit ordentlich Laune – wenn man von der letzten Strecke absieht…

Let’s Tap, Wii: Lege die Wiimote auf eine Kartonbox und tippe diese mit den Fingern an. Witzige Idee die leider nur bedingt funktioniert, aber zumindest mit dem Silent Blocks – Modus hatten wir verdammt viel Spaß.

Onechanbara Bikini Zombie Slayers, Wii: Sehr anstrengendes Zombieslashen durch Wiimote-Fuchteln. Wäre mit normaler Buttonsteuerung sicher länger spielbar, aber vielleicht auch weniger lustig?

Bomberman ’94, PC-Engine: Zu zweit läuft es einfach nicht zur Höchsttour auf, trotzdem verdammt viel Spaß im Multiplayer.

Under A Killing Moon, PC: Nachdem ich letztes Jahr schon die beiden 2D Vorgänger Mean Streets und Martian Memorandum gespielt hatte, habe ich mich nun endlich dem ersten FMV-Tex-Murphy-Spiel zugewandt. Bisschen arg cheesy, die Story und Atmosphäre sind aber durchaus sehr gut. Sehr bemerkenswert (besonders für die damalige Zeit, aber auch heute noch) ist die komplett in 3D gehalten Umgebung die man auch ins Rätseldesign eingebaut hat. Da muss man als Spielfigur schon mal in die Hocke gehen um alle Items des Spiels zu finden… Wobei die Umsetzung der Steuerung noch etwas „clunky“ ist und der Abschnitt mit dem Security Roboter, der einen sofort umbringt wenn man sich nicht vor ihm versteckt auch sehr anstrengend war. Dennoch sehr faszinierend und definitiv spielenswert, wenn man es noch nicht kennt. Bin jetzt auf den nächsten Teil (Die Pandora Akte) gespannt, der in allen Aspekten deutlich besser sein soll… 7/10 (aus heutiger Sicht)

Gesehen:

Die Fantasy Filmfest Nights – Filme habe ich ja bereits in einem eigenen Beitrag besprochen, deswegen hier nur der Rest:

Onechanbara Beauty, DVD: Die passende Verfilmung zum oben genannten Spiel. Das ist eigentlich recht gut umgesetzt, was bedeutet dass der Film vor allem zum Ende hin recht albern wird. 6/10

Verdammnis, Blu-Ray: Der zweite Teil der Millenium-Trilogie. Spürbar schwächer als der erste Teil, weil die Story einfach nicht viel hergibt und die nicht einmal komplett aufgeklärt wird… 5/10

Castle, US-TV: Eine der besseren Crimeserien im US-TV mit viel Witz.

Gelesen:

Ein bisschen blutig – Neue Geständnisse eines Küchenchefs, Anthony Bourdain: Nach dem Drogenkapitel das mich irgendwie genervt hat hat das Buch wieder deutlich mehr Spaß gemacht und war schnell beendet. 7/10

Sleeping Lady, Sue Henry: Der dritte Teil der Alaska-Krimi-Reihe von Henry. Fängt gut an…

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Fantasy Filmfest Nights 2012

Alle Jahre wieder im März steigen die Fantasy Filmfest Nights, der kleine Ableger des beliebten Fantasy Filmfest, das die Liebhaber des besonderen Films jedes Jahr im Sommer in die Festivalstädte lockt. Derviedeospieler war auch dieses Mal wieder in Stuttgart dabei und hat sich eine handvoll Filme angesehen.

Rosewood Lane – Eine Psychologin mit eigener Radio-Show zieht in das alte Elternhaus, in dem sie von ihrem Vater misshandelt wurde. Doch nicht nur die Erinnerungen machen ihr zu schaffen, sondern auch der mysteriöse Zeitungsjunge, der die gesamte Nachbarschaft zu terrorisieren scheint… und es jetzt auf die Newcomerin abgesehen hat. Die Polizei ist machtlos und auch die Nachbarn sind keine Hilfe in dem mörderischen Spiel… Gut gespielt, spannend, am Schluss aber zu vorhersehbar. 6/10

Chronicle – Drei Highschool-Jungs entdecken ein seltsames leuchtendes Ding in einem Loch im Waldboden. Als sie am nächsten Tag aufwachen bemerken sie, dass die telekinetische Kräfte haben und Gegenstände allein durch Gedankenkraft bewegen können. Als sie mehr über das komische Ding herausfinden wollen sehen sie, dass der gesamte Tunnel eingestürzt ist und die Stelle abgesperrt. Nach und nach lernen sie ihre neu gefundenen Kräfte zu beherrschen… Das ganze ist im Found-Footage-Stil a là Cloverfield gefilmt, wobei die Filmemacher dabei einige sehr clevere Ideen hatten, wie sie dennoch interessante und ungewöhnliche Kamerawinkel verwenden konnten. Für mich das Highlight des Festivals. Viele tolle Ideen, cool umgesetzt, gute Story. 9/10

The Prodigies 3D – Computeranimierter Film über 5 Supergenies die dank ihrer überlegenen Brainpower ebenfalls über telekinetische Kräfte verfügen…. Sehr stylisch, interessante Story. 8/10

Love – Ein Astronaut wird auf die ISS geschickt und plötzlich bricht aller Kontakt zur Erde ab. Uiiii. Schwierig. In weiten Teilen könnte der Untertitel lauten: Im Weltraum hört dich niemand schnarchen, so langweilig ist es bisweilen. Trotzdem kann ich dem ganzen nicht jegliche Faszination absprechen. Vorerst nur eine 3/10

The Theatre Bizarre – Eine Ansammlung von 6 verschiedenen Kurzfilmen, eingebettet in eine kleine Rahmenhandlung. Von peinlich schlecht über unpassend bis hin zu toll reicht die Bandbreite, insgesamt fand ich die Sammlung aber durchaus sehenswert. 6/10

Die restlichen Filme habe ich mir nicht angesehen – und habe, laut meiner Begleitung mit Dauerkarte, auch kaum was verpasst. Juan of the Dead soll sehr witzig gewesen sein (den schaue ich mir am Samstag auf dem Cine-Maniacs-Festival in Türkheim an, sonst hätte ich den auch angesehen), We Need To Talk About Kevin ebenfalls SEHR gut, aber eher unangenehm zum anschauen (und auch nicht unbedingt passend fürs FFF), Sleep Tight hat er gehasst, ebenso Childish Games. Livid auch eher nur durchschnitt. Aber wie gesagt: Keine Ahnung, ich selbst hab sie nicht gesehen.